Rechtssatz RS0115743
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0115743
Entscheidungsdatum
31.01.2023
Rechtssatz
§ 32 Abs 1 lit b GBG verlangt für die Einverleibung von Rechten auf Grund von Privaturkunden eine ausdrückliche Erklärung des Vormanns, dass er in die Einverleibung einwilligt. Das erfordert grundsätzlich auch die namentliche Angabe der Person des Rechtserwerbers, doch genügt es, wenn sich diese völlig eindeutig aus dem Kontext der Erklärung ergibt (vgl 5 Ob 78/90) (hier: Gütergemeinschaftsvertrages der Ehegatten).Paragraph 32, Absatz eins, Litera b, GBG verlangt für die Einverleibung von Rechten auf Grund von Privaturkunden eine ausdrückliche Erklärung des Vormanns, dass er in die Einverleibung einwilligt. Das erfordert grundsätzlich auch die namentliche Angabe der Person des Rechtserwerbers, doch genügt es, wenn sich diese völlig eindeutig aus dem Kontext der Erklärung ergibt vergleiche 5 Ob 78/90) (hier: Gütergemeinschaftsvertrages der Ehegatten).
Entscheidungstexte
- 5 Ob 187/01p
Entscheidungstext OGH 27.09.2001 5 Ob 187/01p
- 5 Ob 24/13k
Entscheidungstext OGH 16.07.2013 5 Ob 24/13k
Vgl; nur: § 32 Abs 1 lit b GBG verlangt für die Einverleibung von Rechten auf Grund von Privaturkunden eine ausdrückliche Erklärung des Vormanns, dass er in die Einverleibung einwilligt. (T1)
Beisatz: Hier: Behörde ist Vertragspartner. (T2); Veröff: SZ 2013/68
- 5 Ob 32/21y
Entscheidungstext OGH 20.04.2021 5 Ob 32/21y
nur T1
- 5 Ob 163/22i
Entscheidungstext OGH 31.01.2023 5 Ob 163/22i
nur T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115743
Zuletzt aktualisiert am
30.03.2023
Dokumentnummer
JJR_20010927_OGH0002_0050OB00187_01P0000_001