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Rechtssatz RS0116316

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0116316

Geschäftszahl

7Ob39/02i; 10Ob31/09w

Entscheidungsdatum

16.06.2009

Rechtssatz

Die in Paragraph 2, Absatz eins, UVG normierte Voraussetzung des gewöhnlichen Inlandsaufenthaltes ist in Ansehung jener Kinder, die in anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft wohnen, gemeinschaftsrechtswidrig (siehe Urteil des EuGH vom 5.2.2002, C-255/99).

Die Verlegung des gewöhnlichen Aufenthaltes des Kindes in einen solchen Mitgliedstaat stellt keinen Einstellungsgrund nach Paragraph 20, Absatz eins, Ziffer 4, Litera a, UVG dar.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 39/02i
    Entscheidungstext OGH 13.03.2002 7 Ob 39/02i
  • 10 Ob 31/09w
    Entscheidungstext OGH 16.06.2009 10 Ob 31/09w
    Vgl auch; Beisatz: Die Verlegung des Wohnsitzes der Mutter mit dem unterhaltsvorschussberechtigten Kind von Österreich in einen anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Gemeinschaften ändert daher an der Berechtigung zum Bezug des Unterhaltsvorschusses nach den Bestimmungen des UVG nichts. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116316

Zuletzt aktualisiert am

03.09.2009

Dokumentnummer

JJR_20020313_OGH0002_0070OB00039_02I0000_002