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Rechtssatz RS0116915

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0116915

Entscheidungsdatum

14.12.2017

Rechtssatz

Der Unterlassungsanspruch nach Paragraph 28, KSchG besteht schon dann, wenn die dort beschriebenen Bedingungen gegen ein gesetzliches Verbot verstoßen. Kollidieren sie mit einer zwingenden Gesetzesbestimmung, ist die Nachteiligkeit für die angesprochenen Verbraucher gar nicht zu untersuchen, umgekehrt aber auch nicht, ob ihnen der Wegfall der beanstandeten Klausel überhaupt einen Vorteil verschaffen könnte, weil feststeht, dass der andere Teil gar nicht bereit ist, zu gesetzeskonformen Bedingungen zu kontrahieren.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 149/02a
    Entscheidungstext OGH 25.06.2002 5 Ob 149/02a
  • 5 Ob 201/02y
    Entscheidungstext OGH 01.10.2002 5 Ob 201/02y
  • 2 Ob 155/16g
    Entscheidungstext OGH 14.12.2017 2 Ob 155/16g
    Auch; Veröff: SZ 2017/143

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116915

Im RIS seit

25.07.2002

Zuletzt aktualisiert am

11.08.2026

Dokumentnummer

JJR_20020625_OGH0002_0050OB00149_02A0000_003