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Rechtssatz RS0117025×

Rechtssatz RS0117025

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0117025

Entscheidungsdatum

23.05.2018

Rechtssatz

Protokolle über den Inhalt von Telefonüberwachungen sind Schriftstücke iSd Paragraph 252, Absatz 2, StPO, welche, wenn sie für die Sache von Bedeutung sind, grundsätzlich verlesen werden müssen, sofern die Überwachung zulässig war (Paragraph 149 c, Absatz 3, StPO), auch sonst kein Verlesungs- und Verwertungsverbot entgegensteht vergleiche zB EvBl 1991/165) und nicht beide Parteien auf die Verlesung verzichten. Mit der Behauptung, weil infolge faktischer Undurchführbarkeit der Angeklagte "seines normierten Rechtes, die gesamte Aufnahme anzuhören (Paragraph 149 c, Absatz 4, StPO), verlustig" gegangen sei, dürfe auch keine Verlesung der Aufzeichnungen der Gesprächsinhalte erfolgen, wird der Sache nach ein - den Intentionen des Gesetzes gerade nicht zu entnehmendes vergleiche die Fälle des Paragraph 252, Absatz eins, Ziffer eins, StPO) - Beweisverbot behauptet.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 58/02
    Entscheidungstext OGH 14.10.2002 11 Os 58/02
  • 12 Os 18/16p
    Entscheidungstext OGH 12.05.2016 12 Os 18/16p
    Auch
  • 11 Os 135/16m
    Entscheidungstext OGH 17.01.2017 11 Os 135/16m
    Auch
  • 15 Os 8/17s
    Entscheidungstext OGH 05.04.2017 15 Os 8/17s
    Auch
  • 11 Os 141/16v
    Entscheidungstext OGH 25.04.2017 11 Os 141/16v
    Auch
  • 12 Os 32/17y
    Entscheidungstext OGH 17.08.2017 12 Os 32/17y
    Auch
  • 15 Os 47/18b
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 15 Os 47/18b
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0117025

Im RIS seit

14.02.2017

Zuletzt aktualisiert am

20.07.2018

Dokumentnummer

JJR_20021014_OGH0002_0110OS00058_0200000_001