Rechtssatz RS0117166
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0117166
Entscheidungsdatum
14.07.2026
Rechtssatz
Die Formvorschrift des §19 Abs2 WEG dient ja neben der Dokumentation der Ernstlichkeit des Parteiwillens und der gründlichen Überlegung durch die Partei sowie den sicheren Nachweis des wirklichen Parteiwillens wesentlich auch der Feststellung des Inhaltes der Vereinbarung selbst. Es kann daher stets nur der einer objektiven Auslegung zugängliche Wortlaut für den Inhalt einer Vereinbarung maßgeblich sein. Die Feststellung des Willens der den Wohnungseigentumsvertrag schließenden Parteien ist unmaßgeblich.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 181/02g
Entscheidungstext OGH 12.09.2002 5 Ob 181/02g
- 5 Ob 134/18v
Entscheidungstext OGH 17.01.2019 5 Ob 134/18v
Beisatz: Hier: Bestimmung des Wohnungseigentumsobjekts (Stellplatz). (T1)
- 5 Ob 72/19b
Entscheidungstext OGH 13.06.2019 5 Ob 72/19b
Vgl
- 5 Ob 49/20x
Entscheidungstext OGH 04.05.2020 5 Ob 49/20x
- 5 Ob 5/26k
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 12.03.2026 5 Ob 5/26k
Beisatz: Hier: § 3 Abs 1 Z 1 WEG 2002. (T2)
- 5 Ob 32/26f
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 16.06.2026 5 Ob 32/26f
- 5 Ob 122/25i
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 14.07.2026 5 Ob 122/25i
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0117166
Zuletzt aktualisiert am
05.10.2026
Dokumentnummer
JJR_20020912_OGH0002_0050OB00181_02G0000_003