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Rechtssatz RS0117452×

Rechtssatz RS0117452

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0117452

Entscheidungsdatum

21.10.2025

Rechtssatz

Die Frage, ob anstelle des zum Sachwalter bestellten Rechtsanwalts (Paragraph 281, Absatz 3, ABGB) eine der Betroffenen nahestehende Person (Paragraph 281, Absatz eins, ABGB), nämlich ihre Schwester, zu bestellen gewesen wäre, ist regelmäßig von den besonderen Umständen des Einzelfalls, insbesondere den Bedürfnissen der Betroffenen sowie der Art der zu erledigenden Angelegenheiten abhängig. Bei der Beurteilung, ob Angelegenheiten zu besorgen sind, für die vorwiegend Rechtskenntnisse erforderlich sind, kommt dem Gericht stets ein Ermessensspielraum zu.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 30/03y
    Entscheidungstext OGH 28.02.2003 1 Ob 30/03y
  • 3 Ob 211/06k
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 3 Ob 211/06k
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Frage, ob statt des bestellten Notars der Bruder der Betroffenen zu bestellen gewesen wäre. (T1)
  • 10 Ob 80/07y
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 10 Ob 80/07y
    nur: Bei der Beurteilung, ob Angelegenheiten zu besorgen sind, für die vorwiegend Rechtskenntnisse erforderlich sind, kommt dem Gericht stets ein Ermessensspielraum zu. (T2)
  • 7 Ob 228/09v
    Entscheidungstext OGH 18.11.2009 7 Ob 228/09v
    Auch
  • 4 Ob 67/13a
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 67/13a
    Vgl auch
  • 7 Ob 87/15t
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 7 Ob 87/15t
    Auch; Beisatz: Hier: Anhängiges Scheidungsverfahren mit zu erwartenden innerfamiliären Spannungen. (T3)
  • 7 Ob 194/15b
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 194/15b
  • 7 Ob 9/18a
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 9/18a
    Auch; nur T2
  • 1 Ob 147/20d
    Entscheidungstext OGH 23.09.2020 1 Ob 147/20d
    nur T2
  • 1 Ob 41/22v
    Entscheidungstext OGH 20.04.2022 1 Ob 41/22v
    nur T2
  • 5 Ob 40/23b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.04.2023 5 Ob 40/23b
    nur T2
  • 4 Ob 83/23v
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.06.2023 4 Ob 83/23v
    nur T2: hier: laufende Exekutionsverfahren; die konkrete Lebenssituation indiziert die Notwendigkeit von Rechtskenntnissen (Obdachlosigkeit nach Haft, Vermögens- und Einkommenslosigkeit) (T4)
  • 5 Ob 190/23m
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 30.11.2023 5 Ob 190/23m
    nur T2
  • 4 Ob 79/24g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.04.2024 4 Ob 79/24g
    nur T2
  • 6 Ob 208/24t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 11.12.2024 6 Ob 208/24t
    nur T2
  • 8 Ob 68/24v
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.09.2024 8 Ob 68/24v
    Beisatz: Hier: Bestellung eines Rechtsanwalts aufgrund dem Wohl des Betroffenen abträglicher Spannungen und Interessenskonflikte zwischen dessen Eltern. (T5)
  • 5 Ob 3/25i
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 30.01.2025 5 Ob 3/25i
    nur T2
    Beisatz: Nur eine eklatante Überschreitung dieses Ermessensspielraums wäre vom Obersten Gerichtshof als eine im Sinn der Rechtssicherheit erhebliche Rechtsfrage aufzugreifen. (T6)
  • 5 Ob 53/25t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 30.04.2025 5 Ob 53/25t
    nur T2
    Beisatz: Hier: vorwiegend Rechtskenntnisse erforderlich (insbesondere aufgrund erforderlicher Anspruchsprüfung einer Halbwaisenpension mit Auslandsbezug). (T7)
  • 4 Ob 141/25a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.10.2025 4 Ob 141/25a

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117452

Im RIS seit

30.03.2003

Zuletzt aktualisiert am

18.11.2025

Dokumentnummer

JJR_20030228_OGH0002_0010OB00030_03Y0000_001