Rechtssatz RS0117812
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0117812
Entscheidungsdatum
15.11.2007
Rechtssatz
Im Rahmen der Ermessensentscheidung über den Widerruf einer bedingten Strafnachsicht kann dem Verstoß gegen eine nachträglich geminderte oder aufgehobene Bestimmung ein geringes oder gar kein Gewicht mehr beigemessen werden.
Entscheidungstexte
- 11 Os 95/02
Entscheidungstext OGH 27.05.2003 11 Os 95/02
Verstärkter Senat
- 11 Os 99/03
Entscheidungstext OGH 09.09.2003 11 Os 99/03
Ähnlich; Beisatz: Hier: Strafneubemessung im Rahmen des § 292 StPO. (T1)
- 12 Os 135/06d
Entscheidungstext OGH 27.09.2007 12 Os 135/06d
Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Nachteile aus der im Rahmen eines Erneuerungsantrages nach § 363a StPO unmöglichen Berichtigung des Strafregisters. (T3)
- 11 Os 131/06h
Entscheidungstext OGH 23.10.2007 11 Os 131/06h
Vgl auch; Beis wie T2
- 11 Os 132/06f
Entscheidungstext OGH 23.10.2007 11 Os 132/06f
Vgl auch; Beisatz: Allfällige Nachteile bei künftig zu treffenden Ermessensentscheidungen (zB im Rahmen der Strafzumessung oder bei der Entscheidung über die bedingte Entlassung) aus der auf einer nachträglich als grundrechtswidrig erkannten Norm basierenden Verurteilung können auf prozessual einwandfreie Weise unter Bedacht auf das Erkenntnis vermieden werden. (T2)
- 15 Os 134/06d
Entscheidungstext OGH 15.11.2007 15 Os 134/06d
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117812
Dokumentnummer
JJR_20030527_OGH0002_0110OS00095_0200000_006