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Rechtssatz RS0118821

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0118821

Geschäftszahl

5Ob242/03d; 4Ob78/08m

Entscheidungsdatum

10.06.2008

Rechtssatz

Ein Vorteilsausgleich "erlittener" Schmerzen gegen "ersparte" Schmerzen kann überhaupt nur dann in Betracht kommen, wenn bei der Beurteilung der "Vor- und Nachteile" in Form von Schmerzzuständen von zwei vergleichbaren körperlichen Zuständen ausgegangen werden kann. Nur in dem Fall könnte geprüft werden, ob bei dem, durch das schädigende Ereignis verursachten "Endzustand" auch anrechenbare "Vorteile" entstanden sind.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 242/03d
    Entscheidungstext OGH 13.01.2004 5 Ob 242/03d
  • 4 Ob 78/08m
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 4 Ob 78/08m
    Auch; Beisatz: In dieser Entscheidung wurde offen gelassen, ob ein „vergleichbarer Endzustand" erforderlich sei, weil der Fall über das rechtmäßige Alternativverhalten gelöst wurde. (T1); Veröff: SZ 2008/81

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0118821

Im RIS seit

12.02.2004

Zuletzt aktualisiert am

22.11.2011

Dokumentnummer

JJR_20040113_OGH0002_0050OB00242_03D0000_002