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Rechtssatz RS0119030×

Rechtssatz RS0119030

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0119030

Geschäftszahl

5Ob90/04b; 7Ob135/06p

Entscheidungsdatum

05.07.2006

Rechtssatz

Eine konsequente Fortschreibung der Relativierung des Zwischenerledigungsverbots des Paragraph 95, Absatz eins, GBG im Rekursverfahren und der bereits bejahten Verbesserungsmöglichkeit eines Rekurses gebietet es, ein Verbesserungsverfahren auch dort zuzulassen, wo gemäß Paragraph 60, Absatz eins, Geo und Paragraph 89, GOG Rekurse mittels Telefax erhoben werden. Rechtsmittel mittels Telefax sind daher zulässig und fristenwahrend, wenn sie durch Beibringung einer gleichlautenden und mit eigenhändiger Unterschrift des Einschreiters versehenen Ablichtung verbessert werden, weil die auf dem Telefax aufscheinende fernkopierte Unterschrift dem Paragraph 75, Ziffer 3, ZPO nicht entspricht. Andernfalls wäre ein Verbesserungsverfahren einzuleiten.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 90/04b
    Entscheidungstext OGH 11.05.2004 5 Ob 90/04b
  • 7 Ob 135/06p
    Entscheidungstext OGH 05.07.2006 7 Ob 135/06p
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Verfahrenshilfeantrag. Keine Unterbrechung der Rechtsmittelfrist gemäß § 7 Abs 2 AußStrG 2005 bei Nichtbefolgung des Verbesserungsauftrages. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0119030

Dokumentnummer

JJR_20040511_OGH0002_0050OB00090_04B0000_001