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Rechtssatz RS0119203

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0119203

Geschäftszahl

5Ob114/04g; 4Ob189/06g; 2Ob45/21p; 2Ob62/21p; 2Ob46/21k

Entscheidungsdatum

26.05.2021

Norm

JN §29
JN §110
RHV Österreich - Liechtenstein Art14
RHV Österreich - Liechtenstein Art15

Rechtssatz

Aus Art14 des Vertrages ergibt sich unmissverständlich, dass die internationale Zuständigkeit den Aufenthalt des Pflegebefohlenen im jeweiligen Vertragsstaat voraussetzt, was gemäß Artikel 15, des Vertrages auch für vorläufige und dringliche pflegschaftsbehördliche Maßnahmen gilt. Bei Einleitung des Verfahrens lag die internationale Zuständigkeit des Erstgerichtes vor, weil der Betroffene in dessen Sprengel wohnte. Sie ist gemäß Paragraph 29, JN auch nach wie vor aufrecht.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 114/04g
    Entscheidungstext OGH 25.05.2004 5 Ob 114/04g
  • 4 Ob 189/06g
    Entscheidungstext OGH 21.11.2006 4 Ob 189/06g
    Auch; Beisatz: Für pflegschaftsgerichtliche Verfahren und damit auch für die Genehmigung einer Klagsführung sind grundsätzlich die Gerichte jenes Staates international zuständig, in dem die Pflegebefohlenen ihren ständigen (gewöhnlichen) Aufenthalt haben. (T1)
  • 2 Ob 45/21p
    Entscheidungstext OGH 26.05.2021 2 Ob 45/21p
    Beisatz: Mit Hinweis auf regelmäßig gebotenes Vorgehen nach § §110 Abs 2 JN. (T2)
  • 2 Ob 62/21p
    Entscheidungstext OGH 26.05.2021 2 Ob 62/21p
    Beis wie T2
  • 2 Ob 46/21k
    Entscheidungstext OGH 26.05.2021 2 Ob 46/21k
    Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0119203

Im RIS seit

24.06.2004

Zuletzt aktualisiert am

20.09.2022

Dokumentnummer

JJR_20040525_OGH0002_0050OB00114_04G0000_001