Rechtssatz RS0119515
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0119515
Entscheidungsdatum
26.03.2009
Rechtssatz
Das Rechtsmittel der Nichtigkeitsbeschwerde ist im Zusammenhang mit § 39 StGB bei Überschreitung der durch § 39 StGB ermöglichten Strafbefugnisgrenze (§ 281 Abs 1 Z 11 beziehungsweise § 345 Abs 1 Z 13 erster Fall StPO) oder rechtsfehlerhafter Anwendung des § 39 StGB (§ 281 Abs 1 Z 11 beziehungsweise § 345 Abs 1 Z 13 zweiter Fall StPO) zulässig.Das Rechtsmittel der Nichtigkeitsbeschwerde ist im Zusammenhang mit Paragraph 39, StGB bei Überschreitung der durch Paragraph 39, StGB ermöglichten Strafbefugnisgrenze (Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 11, beziehungsweise Paragraph 345, Absatz eins, Ziffer 13, erster Fall StPO) oder rechtsfehlerhafter Anwendung des Paragraph 39, StGB (Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 11, beziehungsweise Paragraph 345, Absatz eins, Ziffer 13, zweiter Fall StPO) zulässig.
Entscheidungstexte
- 12 Os 55/04
Entscheidungstext OGH 04.11.2004 12 Os 55/04
- 12 Os 25/05a
Entscheidungstext OGH 22.03.2005 12 Os 25/05a
Auch
- 13 Os 147/08d
Entscheidungstext OGH 05.11.2008 13 Os 147/08d
Auch
- 12 Os 191/08t
Entscheidungstext OGH 26.03.2009 12 Os 191/08t
Beisatz: Nichtigkeit im Zusammenhang mit § 39 StGB kann nur dann mit Erfolg aus Z 13 geltend gemacht werden, wenn das Gericht die Grenzen der ihm zustehenden Strafschärfung überschritten, dh eine Strafe verhängt hat, die über das nach § 39 Abs 1 StGB zulässige Höchstmaß hinausging (vgl WK-StPO § 281 Rz 712). (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0119515
Zuletzt aktualisiert am
18.08.2009
Dokumentnummer
JJR_20041104_OGH0002_0120OS00055_0400000_001