Rechtssatz RS0120319
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0120319
Entscheidungsdatum
18.04.2023
Rechtssatz
Nach § 55 Abs 1 AußStrG 2005 ist das Rekursgericht grundsätzlich angehalten in der Sache selbst zu entscheiden. Eine Rückverweisung der Sache an das Gericht erster Instanz setzt voraus, dass dadurch der Verfahrensaufwand und die den Parteien erwachsenden Kosten voraussichtlich erheblich verringert würden.Nach Paragraph 55, Absatz eins, AußStrG 2005 ist das Rekursgericht grundsätzlich angehalten in der Sache selbst zu entscheiden. Eine Rückverweisung der Sache an das Gericht erster Instanz setzt voraus, dass dadurch der Verfahrensaufwand und die den Parteien erwachsenden Kosten voraussichtlich erheblich verringert würden.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 221/05h
Entscheidungstext OGH 19.10.2005 7 Ob 221/05h
- 6 Ob 246/07f
Entscheidungstext OGH 07.11.2007 6 Ob 246/07f
Vgl auch; Veröff: SZ 2007/176
- 6 Ob 174/11y
Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 174/11y
Vgl auch
- 6 Ob 191/11y
Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 191/11y
Vgl auch
- 8 Ob 6/19v
Entscheidungstext OGH 26.02.2019 8 Ob 6/19v
Veröff: SZ 2019/17
- 5 Ob 40/23b
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.04.2023 5 Ob 40/23b
Beisatz: hier: Bestellung eines anderen Erwachsenenvertreters im Rekursverfahren (Rechtsanwalt aufgrund familiärer Konflikte und erforderlicher Rechtskenntnisse). (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0120319
Zuletzt aktualisiert am
31.05.2023
Dokumentnummer
JJR_20051019_OGH0002_0070OB00221_05H0000_001