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Rechtssatz RS0120535×

Rechtssatz RS0120535

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0120535

Geschäftszahl

15Os129/05t; 12Os30/08s; 13Os140/09a; 11Os128/11z (11Os129/11x, 11Os130/11v, 11Os131/11s); 28Ds6/21b

Entscheidungsdatum

10.11.2021

Rechtssatz

Das über eine Strafberufung im Gerichtstag erkennende Berufungsgericht hat stets in der Sache selbst und nicht bloß kassatorisch zu entscheiden.

Entscheidungstexte

  • 15 Os 129/05t
    Entscheidungstext OGH 19.01.2006 15 Os 129/05t
  • 12 Os 30/08s
    Entscheidungstext OGH 13.03.2008 12 Os 30/08s
    Vgl; Beisatz: Wird (nur) die Strafe bekämpft, ersetzt das allenfalls ergehende reformatorische Berufungsurteil die erstgerichtliche Strafentscheidung, ohne dass es einer Urteilsaufhebung im Strafausspruch bedarf (vgl WK-StPO § 295 Rz 2). (T1); Beisatz: Die dem Berufungsgericht nach § 470 Z 3 StPO zukommende gebundene Ermessensentscheidung zielt darauf, das Urteil (also zumindest einen Teil des Schuldspruchs samt Strafausspruch) schon vor einer öffentlichen Verhandlung über eine zulässig erhobene (und daher nicht schon nach § 470 Z 1 StPO zurückgewiesene) Berufung aufzuheben. (T2); Beisatz: Die Ausnahmebestimmung des § 470 Z 3 StPO ist auf Berufungen wegen des Ausspruchs über die Strafe nicht anwendbar. Diese müssen in einem Gerichtstag zur öffentlichen Verhandlung erledigt werden. (T3)
  • 13 Os 140/09a
    Entscheidungstext OGH 08.04.2010 13 Os 140/09a
    Auch; Beisatz: WK‑StPO § 476 Rz 7 (T4)
  • 11 Os 128/11z
    Entscheidungstext OGH 17.11.2011 11 Os 128/11z
    Auch
  • 28 Ds 6/21b
    Entscheidungstext OGH 10.11.2021 28 Ds 6/21b
    Vgl; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0120535

Im RIS seit

18.02.2006

Zuletzt aktualisiert am

17.01.2022

Dokumentnummer

JJR_20060119_OGH0002_0150OS00129_05T0000_004