Rechtssatz RS0121223
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0121223
Entscheidungsdatum
08.03.2007
Rechtssatz
Ebenso wie eine Verurteilung nach der StVO stellt auch eine Verurteilung nach § 14 Abs 8 FSG eine Obliegenheitsverletzung des Lenkers eines KFZ nach Art 18.4 ARB/GEN 99 („in einem durch Alkohol beeinträchtigten Zustand") dar.Ebenso wie eine Verurteilung nach der StVO stellt auch eine Verurteilung nach Paragraph 14, Absatz 8, FSG eine Obliegenheitsverletzung des Lenkers eines KFZ nach Artikel 18 Punkt 4, ARB/GEN 99 („in einem durch Alkohol beeinträchtigten Zustand") dar.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 36/06d
Entscheidungstext OGH 21.06.2006 7 Ob 36/06d
Beisatz: Hier: Lenken eines Motorrades mit einem Alkoholgehalt der Atemluft von 0,39 mg/l. (T1)
- 7 Ob 298/06h
Entscheidungstext OGH 31.01.2007 7 Ob 298/06h
Vgl aber; Beisatz: Ein Haftpflichtversicherer, der sich lediglich auf eine Bestrafung nach § 37a FSG beruft, kann schon deshalb keinen Regress nehmen, weil er die zwingenden Vorgaben nach § 5 Abs 1 Z 5 KHVG und Art 9 Punkt 2.2. AKHB 2001, nämlich durch Alkohol beeinträchtigter Zustand im Sinn der Straßenverkehrsvorschriften, nicht erfüllt. (T2)
- 7 Ob 280/06m
Entscheidungstext OGH 08.03.2007 7 Ob 280/06m
Auch; Beisatz: Art 7 Pkt 2.2. AKKB 1996 stellt darauf ab, dass sich der Lenker zum Zeitpunkt des Versicherungsfalles in einem „durch Alkohol beeinträchtigten Zustand" befand. Ein derartiger Zustand ist auch im Bereich eines Blutalkoholwertes zwischen 0,5 und 0,8 Promille anzunehmen. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121223
Dokumentnummer
JJR_20060621_OGH0002_0070OB00036_06D0000_001