Rechtssatz RS0121714
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0121714
Entscheidungsdatum
17.12.2008
Rechtssatz
Ein durch eine gerichtliche Entscheidung oder Verfügung bewirkter Eingriff in das Grundrecht der persönlichen Freiheit kann mit der Behauptung, die maßgebenden Bestimmungen seien verfassungswidrig, im Grundrechtsbeschwerdeverfahren nicht angefochten werden. Verfahrensrelevant wäre allerdings der Einwand, das Gericht habe eine hafttragende Bestimmung (hier: § 180 Abs 2 Z 3 lit b StPO) nicht verfassungskonform ausgelegt.Ein durch eine gerichtliche Entscheidung oder Verfügung bewirkter Eingriff in das Grundrecht der persönlichen Freiheit kann mit der Behauptung, die maßgebenden Bestimmungen seien verfassungswidrig, im Grundrechtsbeschwerdeverfahren nicht angefochten werden. Verfahrensrelevant wäre allerdings der Einwand, das Gericht habe eine hafttragende Bestimmung (hier: Paragraph 180, Absatz 2, Ziffer 3, Litera b, StPO) nicht verfassungskonform ausgelegt.
Entscheidungstexte
- 11 Os 136/06v
Entscheidungstext OGH 23.01.2007 11 Os 136/06v
- 15 Os 32/07f
Entscheidungstext OGH 29.03.2007 15 Os 32/07f
Beisatz: Hier: § 217 StGB. (T1)
- 13 Os 173/08b
Entscheidungstext OGH 17.12.2008 13 Os 173/08b
Gegenteilig
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0121714
Zuletzt aktualisiert am
11.10.2011
Dokumentnummer
JJR_20070123_OGH0002_0110OS00136_06V0000_001