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Rechtssatz RS0121917

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0121917

Geschäftszahl

4Ob9/07p; 4Ob172/13t; 9Ob2/17k

Entscheidungsdatum

28.02.2017

Rechtssatz

Sobald der Rechtsanwalt für seinen Mandanten von einem Dritten entgegengenommene Geldbeträge nach Bestreitung seiner Forderung aus dem Mandatsverhältnis gerichtlich hinterlegte, steht §19 Absatz 3, RAO einer prozessualen Aufrechnungseinrede des Rechtsanwalts im Rechtsstreit über die Verpflichtung zur Ausfolgung jener Beträge nicht (mehr) im Weg.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 9/07p
    Entscheidungstext OGH 20.03.2007 4 Ob 9/07p
    Veröff: SZ 2007/39
  • 4 Ob 172/13t
    Entscheidungstext OGH 19.11.2013 4 Ob 172/13t
    Vgl auch
  • 9 Ob 2/17k
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 9 Ob 2/17k
    Beisatz: Hier: Ein Abzugsrecht nach § 19 Abs 1 RAO oder ein Aufrechnungsrecht steht dem beklagten Rechtsanwalt hier mangels Erfüllung der materiellen Voraussetzungen (keine unbestrittene Kostenforderung, keine gerichtliche Hinterlegung) nicht zu. (T1); Veröff: SZ 2017/28

Schlagworte

Kompensation, compensando, Aufrechnungsverbot, Kompensationsverbot, Hinterlegungsgebot, Gerichtserlag

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0121917

Im RIS seit

19.04.2007

Zuletzt aktualisiert am

21.03.2019

Dokumentnummer

JJR_20070320_OGH0002_0040OB00009_07P0000_001