Rechtssatz RS0122198
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0122198
Entscheidungsdatum
23.02.2021
Rechtssatz
Dass ein ausländisches Urteil in einem den Grundsätzen des Art 6 MRK entsprechenden Verfahren erging, ist mangels gegenteiliger Beweisergebnisse von jedem Land anzunehmen, das der Konvention beigetreten ist.Dass ein ausländisches Urteil in einem den Grundsätzen des Artikel 6, MRK entsprechenden Verfahren erging, ist mangels gegenteiliger Beweisergebnisse von jedem Land anzunehmen, das der Konvention beigetreten ist.
Entscheidungstexte
- 12 Os 34/07b
Entscheidungstext OGH 31.05.2007 12 Os 34/07b
- 15 Os 130/08v
Entscheidungstext OGH 16.10.2008 15 Os 130/08v
Vgl auch
- 14 Os 66/12f
Entscheidungstext OGH 10.07.2012 14 Os 66/12f
Vgl; Beisatz: Hier: Moldawien (T1)
- 12 Os 77/16i
Entscheidungstext OGH 04.11.2016 12 Os 77/16i
Vgl
- 11 Os 22/19y
Entscheidungstext OGH 02.04.2019 11 Os 22/19y
Beisatz: Nur bei in der Hauptverhandlung vorgekommenen Hinweisen darauf, dass das zum ausländischen Schuldspruch führende Verfahren (insgesamt) unfair war (Art 6 MRK), sind klärende tatsächliche Feststellungen zur rechtlichen Beurteilung dieser Frage durch das österreichische Gericht zu treffen. (T2)
Beisatz: Das Fehlen solcher Feststellungen ist daher nicht als Rechtsfehler mangels Feststellungen, sondern als Feststellungsmangel geltend zu machen. (T3)
- 11 Os 74/20x
Entscheidungstext OGH 23.02.2021 11 Os 74/20x
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122198
Zuletzt aktualisiert am
19.04.2021
Dokumentnummer
JJR_20070531_OGH0002_0120OS00034_07B0000_001