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Rechtssatz RS0122662

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0122662

Entscheidungsdatum

02.10.2014

Norm

JN §1 BIII
stmk NaturschutzG §25
Oö WaldbrandbekämpfungsG §5 Abs2, WRG §117 Abs4

Rechtssatz

Voraussetzung für die Zulässigkeit eines Antrags auf gerichtliche Entscheidung gemäß Paragraph 117, Absatz 4, WRG ist, dass der Antragsteller dem der Entscheidung der Wasserrechtsbehörde nach Paragraph 117, Absatz eins, WRG vorangegangenen Verfahren als Partei tatsächlich beigezogen war. War dies nicht der Fall, ist insoweit der (außerstreitige) Rechtsweg im Sinn des Paragraph 117, Absatz 4, WRG unzulässig.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 135/07w
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 1 Ob 135/07w
    Veröff: SZ 2007/163
  • 2 Ob 171/08y
    Entscheidungstext OGH 30.10.2008 2 Ob 171/08y
    Vgl; nur: Voraussetzung für die Zulässigkeit eines Antrags auf gerichtliche Entscheidung ist, dass der Antragsteller dem der Entscheidung der Behörde vorangegangenen Verfahren als Partei tatsächlich beigezogen war. War dies nicht der Fall, ist insoweit der (außerstreitige) Rechtsweg unzulässig. (T1); Beisatz: Die im verwaltungsbehördlichen Verfahren „übergangene Partei" ist mangels einer gegen sie ergangenen verwaltungsbehördlichen Entscheidung nicht berechtigt, einen Antrag auf gerichtliche Entscheidung im Sinne der sukzessiven Kompetenz zu stellen. (T2); Beisatz: Hier: Antrag auf Entschädigung für die verbotene forstliche Nutzung gemäß § 25 stmk NaturschutzG. (T3)
  • 2 Ob 3/14a
    Entscheidungstext OGH 02.10.2014 2 Ob 3/14a
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Kostenersatzanspruch nach § 5 Abs 2 Oö WaldbrandbekämpfungsG. (T4)

Schlagworte

sukzessive Kompetenz

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122662

Im RIS seit

21.11.2007

Zuletzt aktualisiert am

19.12.2014

Dokumentnummer

JJR_20071022_OGH0002_0010OB00135_07W0000_001