Rechtssatz RS0122686
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0122686
Entscheidungsdatum
30.07.2007
Norm
IESG idF vor BGBL I Nr 102/2005 §1 Abs1
KO §240 Abs1
Rechtssatz
Ein völkerrechtlicher Vertrag ist für die Gewährung von Insolvenz-Ausfallgeld dann nicht erforderlich, wenn die Anerkennungsvoraussetzungen des (hier bereits anwendbaren) § 240 Abs 1 KO vorliegen. Insoweit verdrängt die Bestimmung des § 240 Abs 1 KO die in § 1 Abs 1 IESG idF vor der Novelle BGBl I Nr 102/2005 noch vorgesehene Notwendigkeit des Vorliegens eines völkerrechtlichen Anerkennungsvertrages.Ein völkerrechtlicher Vertrag ist für die Gewährung von Insolvenz-Ausfallgeld dann nicht erforderlich, wenn die Anerkennungsvoraussetzungen des (hier bereits anwendbaren) Paragraph 240, Absatz eins, KO vorliegen. Insoweit verdrängt die Bestimmung des Paragraph 240, Absatz eins, KO die in Paragraph eins, Absatz eins, IESG in der Fassung vor der Novelle Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 102 aus 2005, noch vorgesehene Notwendigkeit des Vorliegens eines völkerrechtlichen Anerkennungsvertrages.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122686
Dokumentnummer
JJR_20070730_OGH0002_008OBS00017_07V0000_001