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Rechtssatz RS0123160×

Rechtssatz RS0123160

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0123160

Geschäftszahl

13Os68/07k (13Os69/07g); 12Os42/08f (12Os53/08y, 12Os54/08w)

Entscheidungsdatum

10.04.2008

Rechtssatz

Anders als im Fall der Urteilsaufhebung aufgrund einer wegen Anklageüberschreitung (Paragraphen 281, Absatz eins, Ziffer 8, [§§ 468 Absatz eins, Ziffer 4, 489, Absatz eins ], 345, Absatz eins, Ziffer 7, StPO) vom Ankläger ergriffenen Nichtigkeitsbeschwerde (Paragraphen 288, Absatz 2, 349, Absatz eins, StPO), welche keine Ne-bis-in-idem Wirkung zeitigt (WK-StPO Paragraph 281, Rz 529 f), darf der Angeklagte nach einer aufgrund einer Nichtigkeitsbeschwerde zur Wahrung des Gesetzes erfolgten Aufhebung eines mangels Anfechtung in Rechtskraft erwachsenen Schuldspruchs, dem keine rechtswirksame Anklageerhebung zu Grunde liegt, wegen der davon erfassten Taten nicht neuerlich vor Gericht gestellt werden (römisch zwanzig. Hauptstück der StPO; Artikel 47 Punkt Z, P, M, R, K,).

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123160

Zuletzt aktualisiert am

10.07.2008

Dokumentnummer

JJR_20080116_OGH0002_0130OS00068_07K0000_001