Rechtssatz RS0123238
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0123238
Entscheidungsdatum
20.02.2026
Rechtssatz
Eine freie Benützung kommt um so weniger in Betracht, je ausgeprägter die Individualität der Vorlage ist, desto weniger wird sie gegenüber dem neugeschaffenen Werk verblassen. Umgekehrt wird sie um so eher verblassen, je stärker die Individualität des neuen Werks ist.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 170/07i
Entscheidungstext OGH 11.03.2008 4 Ob 170/07i
Veröff: SZ 2008/31
- 4 Ob 102/08s
Entscheidungstext OGH 08.07.2008 4 Ob 102/08s
Beisatz: Der Bearbeitungsschutz setzt keine „besondere" Individualität des Originalwerks voraus. Wohl aber ist der jeweilige Grad der Individualität ein Element bei der Beantwortung der Frage, ob noch eine geschützte Bearbeitung im Sinn von § 5 Abs 1 UrhG oder schon eine freie Nachschöpfung im Sinn von § 5 Abs 2 UrhG vorliegt. (T1)
- 4 Ob 92/08w
Entscheidungstext OGH 26.08.2008 4 Ob 92/08w
nur: Eine freie Benützung kommt um so weniger in Betracht, je ausgeprägter die Individualität der Vorlage ist. (T2)
- 4 Ob 109/10y
Entscheidungstext OGH 13.07.2010 4 Ob 109/10y
Vgl
- 4 Ob 175/12g
Entscheidungstext OGH 18.10.2012 4 Ob 175/12g
Vgl auch; Beisatz: Hier: AGB‑Klauseln. (T3)
- 4 Ob 190/12p
Entscheidungstext OGH 12.02.2013 4 Ob 190/12p
Auch; Beisatz: Hier: Hundertwasser-Haus. (T4)
- 4 Ob 112/23h
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 19.12.2023 4 Ob 112/23h
vgl; Beisatz: Mangelnde schöpferische Eigentümlichkeit der Filmidee. (T5)
- 4 Ob 166/25b
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.02.2026 4 Ob 166/25b
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123238
Zuletzt aktualisiert am
10.03.2026
Dokumentnummer
JJR_20080311_OGH0002_0040OB00170_07I0000_003