Rechtssatz RS0123634
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0123634
Entscheidungsdatum
22.12.2016
Norm
ABGB §158 Abs3
ABGB §164
ABGB idF ErbRÄG 2004 §153 Abs3, FamErbRÄG 2004 Art IV §5 Abs2
Rechtssatz
Die dreißigjährige Frist des § 158 Abs 3 ABGB ist auf den Antrag auf Unwirksamerklärung eines Vaterschaftsanerkenntnisses gemäß § 164 Abs 1 Z 3 ABGB analog anzuwenden.Die dreißigjährige Frist des Paragraph 158, Absatz 3, ABGB ist auf den Antrag auf Unwirksamerklärung eines Vaterschaftsanerkenntnisses gemäß Paragraph 164, Absatz eins, Ziffer 3, ABGB analog anzuwenden.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 106/08g
Entscheidungstext OGH 20.06.2008 1 Ob 106/08g
- 2 Ob 12/12x
Entscheidungstext OGH 08.03.2012 2 Ob 12/12x
Beisatz: Keine Anwendung der Frist auf den Zeitraum vor Inkrafttreten des FamErbRÄG 2004 mit 1. 1. 2005 im Hinblick auf die Übergangsbestimmung des Art IV § 5 Abs 2 FamErbRÄG 2004. (T1)
- 6 Ob 208/16f
Entscheidungstext OGH 22.12.2016 6 Ob 208/16f
Beis wie T1; Beisatz: Für den Beginn des Fristenlaufs ist hier die Abgabe des Anerkenntnisses und nicht die Geburt des Kindes maßgebend, wenn die Vaterschaft erst nach dieser anerkannt („... Änderung der Abstammung ...“) wurde. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123634
Zuletzt aktualisiert am
21.07.2017
Dokumentnummer
JJR_20080620_OGH0002_0010OB00106_08G0000_001