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Rechtssatz RS0123649×

Rechtssatz RS0123649

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0123649

Geschäftszahl

10Ob23/08t; 6Ob51/09g; 6Ob195/10k; 6Ob174/11y (6Ob175/11w); 6Ob191/11y; 16Ok8/13 (16Ok9/13); 5Ob180/24t

Entscheidungsdatum

23.09.2025

Rechtssatz

Die Paragraphen 57, 58, AußStrG normieren den Grundsatz der Sacherledigung durch das Rechtsmittelgericht; diese Bestimmungen sind über Paragraph 71, Absatz 4, AußStrG auch im Revisionsrekursverfahren vor dem Obersten Gerichtshof sinngemäß anzuwenden. Selbst wenn einer der Gründe des Paragraph 57, Ziffer eins, - 6 AußStrG vorliegt, steht es dem Rechtsmittelgericht frei, selbst meritorisch zu entscheiden.

Entscheidungstexte

  • 10 Ob 23/08t
    Entscheidungstext OGH 26.06.2008 10 Ob 23/08t
    Beisatz: Hier: Da der maßgebliche Sachverhalt bereits festgestellt ist und die potentiell rechtsmittellegitimierten Personen in das Verfahren einbezogen wurden, kann im vorliegenden Fall eine Entscheidung in der Sache getroffen werden. (T1)
  • 6 Ob 51/09g
    Entscheidungstext OGH 16.04.2009 6 Ob 51/09g
    Vgl; Beisatz: Im Außerstreitverfahren liegt lediglich ein die Sachentscheidung in zweiter Instanz nicht hindernder Verfahrensmangel im Sinne des § 58 Abs 1 Z 3 AußStrG vor, wenn die verfahrensbeendende Entscheidung von einem anderen Richter gefällt wurde als von jenem, der die (obligatorische) mündliche Verhandlung durchgeführt hat. (T2)
  • 6 Ob 195/10k
    Entscheidungstext OGH 24.02.2011 6 Ob 195/10k
    Vgl; Veröff: SZ 2011/24
  • 6 Ob 174/11y
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 174/11y
    Beisatz: Hier: Firmenbuch‑ bzw Zwangsstrafenverfahren gemäß § 283 UGB idF Budgetbegleitgesetz 2011. (T3)
  • 6 Ob 191/11y
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 191/11y
    Beis wie T3
  • 16 Ok 8/13
    Entscheidungstext OGH 14.02.2014 16 Ok 8/13
    Vgl auch; Beisatz: Ein Begründungsmangel führt nur dann zur Aufhebung der Entscheidung, wenn auch aufgrund der Aktenlage die Erwägungen des Erstgerichts nicht nachvollzogen werden können. (T4); Veröff: SZ 2014/9
  • 5 Ob 180/24t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.09.2025 5 Ob 180/24t
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123649

Im RIS seit

26.07.2008

Zuletzt aktualisiert am

03.12.2025

Dokumentnummer

JJR_20080626_OGH0002_0100OB00023_08T0000_003