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Rechtssatz RS0123746

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0123746

Entscheidungsdatum

22.06.2010

Rechtssatz

Schon aus dem Wortlaut des Paragraph 40, Absatz 2, WEG2002 folgt, dass die Anmerkung der Einräumung von Wohnungseigentum nur „an den Erwerber des Rechts auf Einräumung des Wohnungseigentums übertragen werden" kann. Eine Übertragung nur der Anmerkung ist daher ausgeschlossen. Die Anmerkung der Übertragung des Rechts auf Wohnungseigentumseinräumung erfordert den zweifelsfreien Nachweis des Vorliegens dieser materiellen Voraussetzung (Übertragung auch der betreffenden Anwartschaftsrechte).

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 74/08f
    Entscheidungstext OGH 03.06.2008 5 Ob 74/08f
  • 5 Ob 30/09m
    Entscheidungstext OGH 01.09.2009 5 Ob 30/09m
    Vgl; Beisatz: Eine vom Eigentum am ideellen Anteil (Mindestanteil) an der Liegenschaft getrennte selbstständige Verfügung über die Anmerkung ist nicht möglich. (T1)
  • 5 Ob 233/09i
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 5 Ob 233/09i
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Die Anmerkung stellt nur ein rechtliches Zubehör des Eigentums am Mindestanteil dar. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123746

Im RIS seit

03.07.2008

Zuletzt aktualisiert am

13.08.2010

Dokumentnummer

JJR_20080603_OGH0002_0050OB00074_08F0000_001