Rechtssatz RS0124045
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0124045
Geschäftszahl
17Ob13/08y; 17Ob6/09w; 4Ob169/20i
Entscheidungsdatum
23.02.2021
Rechtssatz
Aus der durch Benutzung erworbenen Unterscheidungskraft (Verkehrsgeltung) einer Marke, die eine zu einer Gattung gehörende Ware oder Dienstleistung beschreibt (hier: „Österreichisches Spielefest"), kann auch bei teilweiser Übereinstimmung des Wortlauts nicht die Verkehrsgeltung der Gattungsbezeichnung selbst abgeleitet werden (hier: „Spielefest").
Entscheidungstexte
- 17 Ob 13/08y
Entscheidungstext OGH 26.08.2008 17 Ob 13/08y
- 17 Ob 6/09w
Entscheidungstext OGH 12.05.2009 17 Ob 6/09w
Vgl auch; Beisatz: An sich nicht unterscheidungskräftige Wörter können durch Benutzung Unterscheidungskraft (Verkehrsgeltung) erwerben. (T1)
- 4 Ob 169/20i
Entscheidungstext OGH 23.02.2021 4 Ob 169/20i
Vgl; Beisatz: Hier: Verkehrsgeltung ist durch Benutzung erworbene Unterscheidungskraft. Für die Beurteilung, ob Verkehrsgeltung gegeben ist, sind im Lauterkeitsrecht dieselben Kriterien heranzuziehen wie im Markenrecht. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0124045
Zuletzt aktualisiert am
01.04.2021
Dokumentnummer
JJR_20080826_OGH0002_0170OB00013_08Y0000_001