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Rechtssatz RS0125409×

Rechtssatz RS0125409

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0125409

Entscheidungsdatum

02.04.2025

Rechtssatz

Stellt man nicht auf die Wiederholung eines einschlägigen Verhaltens als die Strafbemessungsschuld aggravierenden Umstand ab, so ist der Bezugspunkt des Unwerturteils in jener Erhöhung des Gesinnungsunwerts zu suchen, die sich aus der Unbeeindrucktheit des Täters gegenüber bereits erfahrener, zeitnah gelegener staatlicher Reaktion auf strafbares Handeln (Verurteilung und Sanktion) erschließt.

Entscheidungstexte

  • 15 Os 50/09f
    Entscheidungstext OGH 11.11.2009 15 Os 50/09f
  • 13 Os 62/10g
    Entscheidungstext OGH 19.08.2010 13 Os 62/10g
    Auch; Beisatz: Die Annahme raschen Rückfalls als Erschwerungsgrund setzt daher auf gleicher schädlicher Neigung beruhende Vordelinquenz nicht voraus. (T1)
  • 11 Os 141/11m
    Entscheidungstext OGH 17.11.2011 11 Os 141/11m
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 11 Os 134/13k
    Entscheidungstext OGH 12.11.2013 11 Os 134/13k
    Auch
  • 13 Os 129/17w
    Entscheidungstext OGH 06.12.2017 13 Os 129/17w
    Auch; Beis wie T1
  • 12 Os 22/25i
    Entscheidungstext OGH 02.04.2025 12 Os 22/25i
    vgl; Beisatz: Hier: Begehung der Tat während des gelockerten Vollzugs einer (mehrjährigen) Freiheitsstrafe. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0125409

Im RIS seit

11.12.2009

Zuletzt aktualisiert am

02.05.2025

Dokumentnummer

JJR_20091111_OGH0002_0150OS00050_09F0000_001