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Rechtssatz RS0126146

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0126146

Geschäftszahl

15Os81/10s; 15Ns42/12p

Entscheidungsdatum

31.07.2012

Rechtssatz

In den in Paragraph 41, Absatz eins, MedienG bezeichneten Verfahren ‑ somit auch in einem Verfahren wegen eines Medieninhaltsdelikts ‑ ist der Medieninhaber gemäß Paragraph 41, Absatz 6, MedienG unabhängig davon zur Hauptverhandlung zu laden, ob bereits im Strafantrag ein Antrag auf Urteilsveröffentlichung gemäß Paragraph 34, Absatz eins, erster Satz MedienG gestellt wird. Auch der Ausschlussgrund nach Paragraph 34, Absatz 3 a, MedienG hat auf die Anwendung des Paragraph 41, Absatz 6, MedienG keinen Einfluss, weil erst mit Rechtskraft des Urteils feststeht, ob ein Zitat iSd Paragraph 6, Absatz 2, Ziffer 4, MedienG vorliegt und Beweise über den Ausschlussgrund nur aufzunehmen sind, wenn sich der Medieninhaber darauf beruft (Paragraph 8, Absatz 3, MedienG).

Entscheidungstexte

  • 15 Os 81/10s
    Entscheidungstext OGH 11.08.2010 15 Os 81/10s
    Beisatz: Hier: Gesetzesverletzung durch Unterlassen der nach § 41 Abs 6 MedienG vorgeschriebenen Ladung der Medieninhaberin und Verurteilung derselben zur Urteilsveröffentlichung ohne Beiziehung zum Verfahren. (T1)
  • 15 Ns 42/12p
    Entscheidungstext OGH 31.07.2012 15 Ns 42/12p
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0126146

Im RIS seit

22.09.2010

Zuletzt aktualisiert am

22.01.2016

Dokumentnummer

JJR_20100811_OGH0002_0150OS00081_10S0000_001