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Rechtssatz RS0126380×

Rechtssatz RS0126380

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0126380

Geschäftszahl

2Ob11/10x

Entscheidungsdatum

11.11.2010

Norm

ABGB §897
ABGB §1455
ABGB §1477
SbgGVG 1993 §32
SbgGVG 1997 §32
SbgGVG 2001 §26
SbgGVG 2001 §29

Rechtssatz

Die grundverkehrsbehördliche Zustimmung bei originärem Rechtserwerb durch Ersitzung in den Salzburger Grundverkehrsgesetzen ist seit 1993 ‑ abweichend von der herrschenden Auslegungspraxis bei derivativem Eigentumserwerb ‑ nicht als aufschiebende Bedingung für diesen Rechtserwerb anzusehen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 11/10x
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 2 Ob 11/10x
    Beisatz: In den originären Rechtserwerb der Ersitzung selbst greift die verwaltungsbehördliche Genehmigungspflicht nicht ein. (T1); Beisatz: Das in diesen Rechtsvorschriften festgelegte Verfahren ist diesem Rechtserwerb vielmehr nachgelagert, wobei die Frist zur Antragstellung im Regelfall erst durch ein den Rechtserwerb durch Ersitzung feststellendes Urteil ausgelöst wird. (T2); Veröff: SZ 2010/142

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0126380

Im RIS seit

25.01.2011

Zuletzt aktualisiert am

27.02.2013

Dokumentnummer

JJR_20101111_OGH0002_0020OB00011_10X0000_003