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Rechtssatz RS0127187×

Rechtssatz RS0127187

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0127187

Entscheidungsdatum

20.07.2026

Rechtssatz

Bei der Schlüssigkeitsprüfung der Voraussetzungen zu einem Erlagsbegehren nach Paragraph 1425, ABGB sind aktenkundige Tatumstände zu berücksichtigen, sofern unter Zugrundelegung des Vorbringens der Parteien an deren Richtigkeit keine Zweifel bestehen. Ebenso kann zu berücksichtigen sein, dass der Inhalt einer Urkunde mit dem Vorbringen des Erlegers in unlösbarem Widerspruch steht.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 31/11h
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 8 Ob 31/11h
  • 4 Ob 206/11i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 206/11i
    Auch
  • 6 Ob 57/12v
    Entscheidungstext OGH 19.04.2012 6 Ob 57/12v
  • 4 Ob 165/14i
    Entscheidungstext OGH 21.10.2014 4 Ob 165/14i
  • 7 Ob 160/15b
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 160/15b
    Auch; nur: Bei der Schlüssigkeitsprüfung der Voraussetzungen zu einem Erlagsbegehren nach § 1425 ABGB sind aktenkundige Tatumstände zu berücksichtigen, sofern unter Zugrundelegung des Vorbringens der Parteien an deren Richtigkeit keine Zweifel bestehen. (T1)
  • 1 Ob 177/22v
    Entscheidungstext OGH 12.10.2022 1 Ob 177/22v
  • 6 Ob 171/25b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.12.2025 6 Ob 171/25b
    Beisatz: Hier: Nach einer Vertragsurkunde wurde nicht die antragstellende Rechtsanwalts-GmbH, sondern ein (einzelner) Rechtsanwalt zum Treuhänder bestellt. (T2)
  • 3 Ob 106/26y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.07.2026 3 Ob 106/26y
    Beisatz nur wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2011:RS0127187

Im RIS seit

07.11.2011

Zuletzt aktualisiert am

17.08.2026

Dokumentnummer

JJR_20110830_OGH0002_0080OB00031_11H0000_001