Rechtssatz RS0129457
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0129457
Entscheidungsdatum
22.01.2020
Rechtssatz
Im Verhältnis zwischen Frachtführer und Versender sind die straßenpolizeilichen Vorschriften der StVO und des KFG, wonach die Befestigung des Ladeguts, die zur Verstauung zu rechnen ist, in jedem Fall dem Frachtführer überantwortet werden müsste, mangels Rechtswidrigkeitszusammenhangs nicht heranzuziehen. Im Frachtvertragsverhältnis richtet sich die Haftung für Verladung und Verstauung nach dem Vertragsverhältnis und der CMR. Dies gilt auch für den Lenker des Fahrzeugs, dessen sich der Frachtführer dem Absender gegenüber zur Erfüllung bedient.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 25/14y
Entscheidungstext OGH 22.04.2014 7 Ob 25/14y
Veröff: SZ 2014/37
- 7 Ob 105/16s
Entscheidungstext OGH 06.07.2016 7 Ob 105/16s
Auch
- 7 Ob 197/16w
Entscheidungstext OGH 30.11.2016 7 Ob 197/16w
Vgl aber; Beisatz: Besteht zwischen dem Absender und dem Subfrachtführer mangels durchgehenden Frachtbriefs keine Vertragsbeziehung, ist der Absender Dritter und vom Schutzzweck kraftfahrrechtlicher Bestimmungen erfasst. (T1)
- 7 Ob 178/19f
Entscheidungstext OGH 22.01.2020 7 Ob 178/19f
vgl; Beisatz: Hier: § 13 Abs 1a Z 3 GGBG. (T2)
Anm: Veröff: SZ 2020/5
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2014:RS0129457
Zuletzt aktualisiert am
17.04.2023
Dokumentnummer
JJR_20140422_OGH0002_0070OB00025_14Y0000_002