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Rechtssatz RS0130325

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0130325

Geschäftszahl

6Ob142/15y; 6Ob161/25g

Entscheidungsdatum

12.08.2026

Norm

GenRevG §11

Rechtssatz

Die vom Gericht zu beurteilende Meinungsverschiedenheit muss sich auf einen konkreten Sachverhalt im Zuge der Revision beziehen und dabei Auslegungsfragen über gesetzliche Vorschriften oder Satzungsbestimmungen des Revisionsverfahrens betreffen. Rein abstrakte und vom jeweiligen Sachverhalt losgelöste Rechtsfragen können nicht unter dieser Bestimmung behandelt werden. Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Revisor und der geprüften Genossenschaft über Prüfungsinhalte, vor allem über reine Tatsachenfeststellungen, sind keinesfalls Gegenstand des in Paragraph 11, geregelten Verfahrens. Ebenfalls nach Paragraph 11, GenRevG zu lösen sind aber unterschiedliche Ansichten über die Anwendung bestimmter Rechtsvorschriften auf unstrittige Sachverhalte und unterschiedliche Auffassungen über die Durchführung der Prüfung.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 142/15y
    Entscheidungstext OGH 31.08.2015 6 Ob 142/15y
    Veröff: SZ 2015/87
  • 6 Ob 161/25g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 12.08.2026 6 Ob 161/25g

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130325

Im RIS seit

09.11.2015

Zuletzt aktualisiert am

02.10.2026

Dokumentnummer

JJR_20150831_OGH0002_0060OB00142_15Y0000_003