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Rechtssatz RS0131383×

Rechtssatz RS0131383

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0131383

Entscheidungsdatum

23.09.2025

Rechtssatz

Paragraph 28 a, KSchG erfasst alle weitergehenden gesetzlichen Maßnahmen, die dem Schutz der Verbraucher in den einzelnen in dieser Bestimmung taxativ aufgezählten Schutzbereichen dienen. Es kommen daher auch gesetzliche Gebote oder Verbote nach dem ABGB in Frage. Dies ändert jedoch nichts daran, dass es sich um bestimmte gesetzliche Verbote oder Gebote handeln muss.

Entscheidungstexte

  • 10 Ob 13/17k
    Entscheidungstext OGH 21.03.2017 10 Ob 13/17k
    Beisatz: Die aus verschiedenen Bestimmungen des ABGB abgeleitete „Pflicht zur Vertragstreue“ ist kein ausreichend bestimmtes gesetzliches Gebot iSd § 28a Abs 1 KSchG. (T1); Veröff: SZ 2017/36
  • 4 Ob 74/22v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 17.10.2023 4 Ob 74/22v
    Beisatz: Es genügt jedoch, wenn der Unternehmer den Verbrauchern durch Vorschiebung nicht tauglicher Rechtsgründe zu einem bestimmten Verhalten veranlasst. (T2)
    Beisatz: hier: Schon die systematische Ankündigung eines künftigen Verhaltens, das keine vertragliche oder gesetzliche Grundlage hat, ist ausreichen (T3)
  • 4 Ob 184/24y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.03.2025 4 Ob 184/24y
  • 5 Ob 191/24k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.06.2025 5 Ob 191/24k
    vgl; Beisatz: Hier: Verbandsverfahren zum Zahlungsdienstegesetz 2018 (T4)
  • 9 Ob 43/25a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.09.2025 9 Ob 43/25a

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2017:RS0131383

Im RIS seit

30.05.2017

Zuletzt aktualisiert am

24.10.2025

Dokumentnummer

JJR_20170321_OGH0002_0100OB00013_17K0000_001