Rechtssatz RS0132055
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0132055
Entscheidungsdatum
06.08.2026
Rechtssatz
Bei der Beurteilung, ob zwischen den Eltern eine ausreichende Kommunikationsbasis für die Ausübung der gemeinsamen Obsorge besteht, kommt es in erster Linie auf die jeweilige Bereitschaft zum Informationsaustausch und nicht auf die Art der Nachrichtenübermittlung an.
Entscheidungstexte
- 8 Ob 152/17m
Entscheidungstext OGH 26.01.2018 8 Ob 152/17m
Beisatz: Auch mittels E‑Mails kann durchaus auf einer sachlichen Ebene miteinander kommuniziert werden. (T1)
- 1 Ob 124/19w
Entscheidungstext OGH 25.09.2019 1 Ob 124/19w
- 3 Ob 159/19g
Entscheidungstext OGH 22.01.2020 3 Ob 159/19g
Beis wie T1
- 1 Ob 181/20d
Entscheidungstext OGH 20.10.2020 1 Ob 181/20d
- 1 Ob 119/21p
Entscheidungstext OGH 22.06.2021 1 Ob 119/21p
- 2 Ob 125/22d
Entscheidungstext OGH 27.09.2022 2 Ob 125/22d
Beisatz: Hier: Der Informationsaustausch dient dazu, Erziehungs- und Betreuungsmaßnahmen gemeinsam zu besprechen, wobei die Bedürfnisse und Wünsche des Kindes möglichst übereinstimmend zu beurteilen sind; die darauf beziehenden Entscheidungen der Elternteile dürfen sich also nicht regelmäßig widersprechen. (T2)
- 4 Ob 5/26b
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 06.08.2026 4 Ob 5/26b
Beisatz wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2018:RS0132055
Zuletzt aktualisiert am
14.09.2026
Dokumentnummer
JJR_20180126_OGH0002_0080OB00152_17M0000_002