Rechtssatz RS0132318
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0132318
Entscheidungsdatum
23.04.2024
Rechtssatz
Die Verwirklichung des Qualifikationstatbestands des § 107b Abs 4 zweiter Fall StGB ist - ähnlich wie beim Grundtatbestand des § 107b Abs 1 StGB - anhand (nicht schematischer, sondern) einzelfallbezogener Betrachtung der Faktoren Art, Intensität und Anzahl der Angriffe zu beurteilen. Dabei können - wie vom Gesetzeswortlaut (arg "wiederholt") vorgegeben - schon zwei (im Rahmen einer fortgesetzten Gewaltausübung nach § 107b Abs 3 StGB begangene) Straftaten gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung diese Qualifikation begründen, wenn sie von entsprechender Art und Intensität sind.Die Verwirklichung des Qualifikationstatbestands des Paragraph 107 b, Absatz 4, zweiter Fall StGB ist - ähnlich wie beim Grundtatbestand des Paragraph 107 b, Absatz eins, StGB - anhand (nicht schematischer, sondern) einzelfallbezogener Betrachtung der Faktoren Art, Intensität und Anzahl der Angriffe zu beurteilen. Dabei können - wie vom Gesetzeswortlaut (arg "wiederholt") vorgegeben - schon zwei (im Rahmen einer fortgesetzten Gewaltausübung nach Paragraph 107 b, Absatz 3, StGB begangene) Straftaten gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung diese Qualifikation begründen, wenn sie von entsprechender Art und Intensität sind.
Entscheidungstexte
- 11 Os 99/18w
Entscheidungstext OGH 16.10.2018 11 Os 99/18w
Beisatz: Hier: § 107b Abs 4 zweiter Fall StGB bei drei Taten nach § 205 Abs 1 StGB bejaht. (T1)
- 11 Os 125/19w
Entscheidungstext OGH 18.02.2020 11 Os 125/19w
Vgl
- 11 Os 14/24d
Entscheidungstext OGH 23.04.2024 11 Os 14/24d
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2018:RS0132318
Zuletzt aktualisiert am
22.05.2024
Dokumentnummer
JJR_20181016_OGH0002_0110OS00099_18W0000_001