Rechtssatz RS0134087
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0134087
Entscheidungsdatum
18.03.2026
Rechtssatz
Durch die verknüpfende Wortwahl im zweiten Satzteil des § 39 Abs 1a StGB hat der Gesetzgeber den Katalog der erfassten strafbaren Handlungen – anders als bei § 33 Abs 2 StGB und im Gegensatz zu § 19 Abs 4 Z 3 JGG – gerade nicht in ausdrückliche Beziehung zu bestimmten Abschnitten des Besonderen Teils des StGB gesetzt, sondern eine rechtsgutbezogene Betrachtung vorgegeben.Durch die verknüpfende Wortwahl im zweiten Satzteil des Paragraph 39, Absatz eins a, StGB hat der Gesetzgeber den Katalog der erfassten strafbaren Handlungen – anders als bei Paragraph 33, Absatz 2, StGB und im Gegensatz zu Paragraph 19, Absatz 4, Ziffer 3, JGG – gerade nicht in ausdrückliche Beziehung zu bestimmten Abschnitten des Besonderen Teils des StGB gesetzt, sondern eine rechtsgutbezogene Betrachtung vorgegeben.
Entscheidungstexte
- 11 Os 46/22g
Entscheidungstext OGH 28.07.2022 11 Os 46/22g
- 15 Os 64/22h
Entscheidungstext OGH 18.10.2022 15 Os 64/22h
Gegenteilig; Beisatz: Hier: Das Verbrechen des schweren Raubes nach §§ 142 Abs 1, 143 Abs 1 zweiter Fall StGB stellt keine strafbare Handlung nach den in § 39 Abs 1a StGB genannten Abschnitten des Besonderen Teils des StGB dar und ist somit nicht von dieser Bestimmung erfasst. (T1)
- 15 Os 119/22x
Entscheidungstext OGH Verstärkter Senat 18.04.2023 15 Os 119/22x
- 14 Os 52/23p
Entscheidungstext OGH 27.06.2023 14 Os 52/23p
vgl
- 13 Os 136/25m
Entscheidungstext OGH 18.03.2026 13 Os 136/25m
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2022:RS0134087
Zuletzt aktualisiert am
09.04.2026
Dokumentnummer
JJR_20220728_OGH0002_0110OS00046_22G0000_001