Rechtstracker.at

§ 281 Geo.

Fassungen
01.01.1953 bis 31.12.2001 — BGBl. Nr. 264/1951 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 281 heute01.01.2014 § → § BGBl. II Nr. 469/2013
§ 28101.01.200731.12.2013 § → § BGBl. II Nr. 421/2006
§ 28101.01.200231.12.2006 § → § BGBl. II Nr. 496/2001
§ 28101.01.195331.12.2001 BGBl. Nr. 264/1951 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Geschäftsordnung für die Gerichte römisch eins. und römisch zwei. Instanz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 264 aus 1951,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 281

Inkrafttretensdatum

01.01.1953BGBl. Nr. 264/1951

Außerkrafttretensdatum

31.12.2001danach: BGBl. II Nr. 496/2001

Abkürzung

Geo.

Index

14/02 Gerichtsorganisation, 27/04 Sonstiges Rechtspflege

Text

Paragraph 281, Prüfungsgeschäfte.

  1. Absatz eins,Der Revisor hat folgende Prüfungen vorzunehmen:
    1. Litera a
      Prüfung der Gebarung mit Amts- und Parteiengeldern einschließlich der Verläge und der Kostenmarkenrechnung;
    2. Litera b
      Prüfung der verwahrten Gegenstände;
    3. Litera c
      Prüfung der Materialverrechnung und der Bücherverzeichnisse über die Amtsbücherei;
    4. Litera d
      Nachprüfung der Gerichtsgebühren und Kosten;
    5. Litera e
      Prüfung der ordnungsgemäßen Beibringung und Verwendung der Gerichtskostenmarken;
    6. Litera f
      Prüfung der Gebührenverrechnung nach der Zehr- und Ganggelder-Verordnung und der vom Gerichtsvorsteher bestimmten Gebühren nach der Reisegebührenvorschrift;
    7. Litera g
      Prüfung der Tagesberichte über den Verpflegsstand bei den ländlichen bezirksgerichtlichen Gefangenhäusern.
  2. Absatz 2,Zur Vornahme dieser Prüfungen steht dem Revisor die Einsicht in sämtliche Akten, Bücher, Register, Verzeichnisse und Rechnungsbelege offen.
  3. Absatz 3,Der Revisor ist verpflichtet, anläßlich der Prüfung der Gebühren und Kosten die erforderlichen Berichtigungen vorzunehmen (Paragraph 7, Absatz 4, GEG. 1948).
  4. Absatz 4,Der Revisor soll sich nicht auf die schriftliche Beanstandung von Mängeln beschränken, sondern durch mündliche Erörterung wichtiger Fälle mit dem Rechnungsführer, dem Kostenmarkenverwalter und dem Kostenbeamten, durch Anregungen und Belehrungen auf die Beachtung einheitlicher Grundsätze bei der Tätigkeit der genannten Personen hinwirken.

Zuletzt aktualisiert am

23.07.2013

Gesetzesnummer

10000240

Dokumentnummer

NOR12004126

alte Dokumentnummer

N1195110581T