Rechtstracker.at

§ 147 IO

Fassungen
01.01.1983 bis 28.02.1994 — BGBl. Nr. 370/1982
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 147 heute01.07.2010 § → § BGBl. I Nr. 29/2010
§ 14701.07.200230.06.2010 § → § BGBl. I Nr. 75/2002
§ 14701.10.199730.06.2002 § → § BGBl. I Nr. 114/1997
§ 14701.03.199430.09.1997 § → § BGBl. Nr. 153/1994
§ 14701.01.198328.02.1994 BGBl. Nr. 370/1982

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Insolvenzordnung

Kundmachungsorgan

RGBl.Nr. 337 aus 1914, zuletzt geändert durch BGBl.Nr. 370/1982

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 147

Inkrafttretensdatum

01.01.1983BGBl. Nr. 370/1982

Außerkrafttretensdatum

28.02.1994danach: BGBl. Nr. 153/1994

Abkürzung

IO

Index

23/01 Insolvenzordnung

Text

Erfordernisse für die Annahme, des Antrages.

Paragraph 147,

  1. Absatz eins,Zur Annahme des Ausgleichsantrages ist erforderlich, daß die Mehrheit der bei der Tagsatzung anwesenden stimmberechtigten Konkursgläubiger dem Antrage zustimmt und daß die Gesamtsumme der Forderungen der zustimmenden Konkursgläubiger wenigstens drei Viertel der Gesamtsumme aller zur Abstimmung berechtigenden Forderungen beträgt.
  2. Absatz 2,Wird nur eine der Mehrheiten erreicht, so kann der Gemeinschuldner bis zum Schlusse der Tagsatzung begehren, daß bei einer neuerlichen Tagsatzung abermals abgestimmt wird. Diese Tagsatzung ist vom Konkursgericht sofort festzusetzen und mündlich bekanntzugeben. Die bei der ersten Tagsatzung nicht anwesenden Gläubiger sind zu laden.
  3. Absatz 3,Die Gläubiger sind an ihre Erklärungen bei der ersten Tagsatzung nicht gebunden.

Schlagworte

Zwangsausgleich, Gläubigermehrheit

Zuletzt aktualisiert am

24.06.2010

Gesetzesnummer

10001736

Dokumentnummer

NOR12023389

alte Dokumentnummer

N2191429587S