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Art. 1 § 21 GGG

Fassungen
01.05.1996 bis 31.12.2000 — BGBl. Nr. 201/1996
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Art. 1 § 21 heute01.05.2022 § → § BGBl. I Nr. 61/2022
Art. 1 § 2101.05.202130.04.2022 § → § BGBl. II Nr. 160/2021
Art. 1 § 2101.08.201730.04.2021 § → § BGBl. II Nr. 152/2017
Art. 1 § 2101.01.201631.07.2017 § → § BGBl. I Nr. 156/2015
Art. 1 § 2101.01.201431.12.2015 § → § BGBl. I Nr. 190/2013
Art. 1 § 2101.01.200131.12.2013 § → § BGBl. I Nr. 26/2000
Art. 1 § 2101.05.199631.12.2000 § → § BGBl. Nr. 201/1996
Art. 1 § 2101.01.198530.04.1996 BGBl. Nr. 501/1984 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Gerichtsgebührengesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 501 aus 1984, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 201 aus 1996,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel eins, Paragraph 21

Inkrafttretensdatum

01.05.1996BGBl. Nr. 201/1996

Außerkrafttretensdatum

31.12.2000danach: BGBl. I Nr. 26/2000

Abkürzung

GGG

Index

27/03 Gerichts- und Justizverwaltungsgebühren

Text

b) Im Exekutionsverfahren

Paragraph 21, (1) Im Exekutionsverfahren ist der Verpflichtete zur Zahlung der Gerichtsgebühren, die die gebührenbefreite Partei zu entrichten gehabt hätte, auf jeden Fall verpflichtet, soweit nicht der Antrag des betreibenden Gläubigers abgewiesen wird oder soweit nicht nach Paragraph 75, EO die Gebühren dem Gläubiger zur Last fallen.

  1. Absatz 2,Ist in einem dem Anwendungsbereich der Tarifpost 4 Litera a, unterliegenden Exekutionsverfahren der betreibende Gläubiger von der Entrichtung der Gerichtsgebühren befreit, so ist in dem Beschluß, mit dem die Exekution bewilligt wird, dem Verpflichteten gleichzeitig auch die Zahlung der in Tarifpost 4 Litera a, angeführten Pauschalgebühr aufzutragen; dieser Beschluß ist sofort vollstreckbar. Die Exekution ist auch zur Hereinbringung der Pauschalgebühr zu führen; die Pauschalgebührenforderung steht im Rang vor der betriebenen Forderung.
  2. Absatz 3,In den Fällen, in denen das Exekutionsverfahren nach Paragraph 39, Absatz eins, Ziffer eins, oder 9 EO eingestellt wird, ist der Verpflichtete von den Gerichtsgebühren, die die gebührenbefreite Partei zu entrichten gehabt hätte, auch dann befreit, wenn keine Entscheidung des Exekutionsgerichtes nach Paragraph 75, EO ergangen ist. Bereits entrichtete Gerichtsgebühren sind dem Verpflichteten zurückzuzahlen.
  3. Absatz 4,Die Gerichtsgebühren, die durch das von der Einbringungsstelle beim Oberlandesgericht beantragte Exekutionsverfahren entstehen, erhöhen sich um den im Paragraph 6, Absatz eins, GEG 1962 angeführten Betrag; sie gehören zu den Kosten des Exekutionsverfahrens.

Gesetzesnummer

10002667

Dokumentnummer

NOR12038470

Alte Dokumentnummer

N2199654963J