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Art. 1 § 21 GGG

Fassungen
01.05.2021 bis 30.04.2022 — BGBl. II Nr. 160/2021
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Art. 1 § 21 heute01.05.2022 § → § BGBl. I Nr. 61/2022
Art. 1 § 2101.05.202130.04.2022 § → § BGBl. II Nr. 160/2021
Art. 1 § 2101.08.201730.04.2021 § → § BGBl. II Nr. 152/2017
Art. 1 § 2101.01.201631.07.2017 § → § BGBl. I Nr. 156/2015
Art. 1 § 2101.01.201431.12.2015 § → § BGBl. I Nr. 190/2013
Art. 1 § 2101.01.200131.12.2013 § → § BGBl. I Nr. 26/2000
Art. 1 § 2101.05.199631.12.2000 § → § BGBl. Nr. 201/1996
Art. 1 § 2101.01.198530.04.1996 BGBl. Nr. 501/1984 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Gerichtsgebührengesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 501 aus 1984, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 160 aus 2021,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel eins, Paragraph 21

Inkrafttretensdatum

01.05.2021BGBl. II Nr. 160/2021

Außerkrafttretensdatum

30.04.2022danach: BGBl. I Nr. 61/2022

Abkürzung

GGG

Index

27/03 Gerichts- und Justizverwaltungsgebühren

Text

b) Im Exekutionsverfahren

Paragraph 21,

  1. Absatz eins,Im Exekutionsverfahren ist der Verpflichtete zur Zahlung der Gerichtsgebühren, die die gebührenbefreite Partei zu entrichten gehabt hätte, auf jeden Fall verpflichtet, soweit nicht der Antrag des betreibenden Gläubigers abgewiesen wird oder soweit nicht nach Paragraph 75, EO die Gebühren dem Gläubiger zur Last fallen.
  2. Absatz 2,Ist in einem dem Anwendungsbereich der Tarifpost 4 Z römisch eins Litera a, unterliegenden Exekutionsverfahren der betreibende Gläubiger von der Entrichtung der Gerichtsgebühren befreit, so ist in dem Beschluß, mit dem die Exekution bewilligt wird, dem Verpflichteten gleichzeitig auch die Zahlung der in Tarifpost 4 Z römisch eins Litera a, angeführten Pauschalgebühr aufzutragen; dieser Beschluß ist sofort vollstreckbar. Die Exekution ist auch zur Hereinbringung der Pauschalgebühr zu führen; die Pauschalgebührenforderung steht im Rang vor der betriebenen Forderung.
  3. Absatz 3,In den Fällen, in denen das Exekutionsverfahren nach Paragraph 39, Absatz eins, Ziffer eins, oder 9 EO eingestellt wird, ist der Verpflichtete von den Gerichtsgebühren, die die gebührenbefreite Partei zu entrichten gehabt hätte, auch dann befreit, wenn keine Entscheidung des Exekutionsgerichtes nach Paragraph 75, EO ergangen ist. Bereits entrichtete Gerichtsgebühren sind dem Verpflichteten zurückzuzahlen.
  4. Absatz 4,Die Gerichtsgebühren, die durch das von der Einbringungsstelle beantragte Exekutionsverfahren entstehen, erhöhen sich um 9,40 Euro; sie gehören zu den Kosten des Exekutionsverfahrens.

Anmerkung

vgl. Art. 17 § 6, BGBl. I Nr. 190/2013

Im RIS seit

12.04.2021

Zuletzt aktualisiert am

15.04.2022

Gesetzesnummer

10002667

Dokumentnummer

NOR40232521