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§ 75c RStDG

Fassungen
01.07.1997 bis 31.12.1999 — BGBl. I Nr. 61/1997
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 75c heute01.01.2023 § → § BGBl. I Nr. 205/2022
§ 75c01.01.202131.12.2022 § → § BGBl. I Nr. 153/2020
§ 75c01.08.201331.12.2020 § → § BGBl. I Nr. 147/2013
§ 75c29.12.201231.07.2013 § → § BGBl. I Nr. 120/2012
§ 75c01.01.201028.12.2012 § → § BGBl. I Nr. 153/2009
§ 75c01.01.200931.12.2009 § → § BGBl. I Nr. 147/2008
§ 75c01.07.200731.12.2008 § → § BGBl. I Nr. 53/2007
§ 75c01.01.200030.06.2007 § → § BGBl. I Nr. 6/2000
§ 75c01.07.199731.12.1999 BGBl. I Nr. 61/1997

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Richter- und Staatsanwaltschaftsdienstgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 305 aus 1961, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 61 aus 1997,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 75 c

Inkrafttretensdatum

01.07.1997BGBl. I Nr. 61/1997

Außerkrafttretensdatum

31.12.1999danach: BGBl. I Nr. 6/2000

Abkürzung

RStDG

Index

64/05 Sonstiges Besonderes Dienst- und Besoldungsrecht

Text

Pflegefreistellung

Paragraph 75 c, (1) Der Richter hat - unbeschadet des Paragraph 74, - Anspruch auf Pflegefreistellung, wenn er aus einem der folgenden Gründe nachweislich an der Dienstleistung verhindert ist:

  1. Ziffer eins
    wegen der notwendigen Pflege eines im gemeinsamen Haushalt lebenden erkrankten oder verunglückten nahen Angehörigen oder
  2. Ziffer 2
    wegen der notwendigen Betreuung seines Kindes, Wahl- oder Pflegekindes, wenn die Person, die das Kind ständig betreut hat, aus den Gründen des Paragraph 15 b, Absatz 2, Ziffer eins bis 4 MSchG für diese Pflege ausfällt.
  1. Absatz 2,Als nahe Angehörige im Sinne des Absatz eins, sind der Ehegatte und Personen anzusehen, die mit dem Richter in gerader Linie verwandt sind, ferner Geschwister, Stief-, Wahl- und Pflegekinder sowie die Person, mit der der Richter in Lebensgemeinschaft lebt.
  2. Absatz 3,Die Pflegefreistellung nach Absatz eins, darf im Kalenderjahr sechs Werktage nicht übersteigen.
  3. Absatz 4,Darüber hinaus besteht - unbeschadet des Paragraph 74, - Anspruch auf Pflegefreistellung bis zum Höchstausmaß von weiteren sechs Werktagen im Kalenderjahr, wenn der Richter
    1. Ziffer eins
      den Anspruch auf Pflegefreistellung nach Absatz eins, verbraucht hat und
    2. Ziffer 2
      wegen der notwendigen Pflege seines im gemeinsamen Haushalt lebenden erkrankten Kindes, Wahl- oder Pflegekindes, das das zwölfte Lebensjahr noch nicht überschritten hat, an der Dienstleistung neuerlich verhindert ist.
  4. Absatz 5,Ist der Anspruch auf Pflegefreistellung erschöpft, kann zu einem in Absatz 4, genannten Zweck noch nicht verbrauchter Erholungsurlaub ohne vorherige kalendermäßige Festlegung nach Paragraph 71, Absatz 3, angetreten werden.

Anmerkung

Gemäß Art. III Abs. 2 auf Richteramtsanwärter anzuwenden.

Schlagworte

Stiefkind, Wahlkind, Pflegeurlaub

Gesetzesnummer

10008187

Dokumentnummer

NOR12114075

alte Dokumentnummer

N6199763081J