Rechtstracker.at

Anl. 5 UniStEVO 1997

Fassungen
03.09.1997 bis 31.01.1999 — BGBl. II Nr. 245/1997 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Anl. 501.10.200315.07.2004 § → § aufgehoben durch BGBl. II Nr. 288/2004
Anl. 521.09.200130.09.2003 § → § BGBl. II Nr. 345/2001
Anl. 501.02.199920.09.2001 § → § BGBl. II Nr. 40/1999
Anl. 503.09.199731.01.1999 BGBl. II Nr. 245/1997 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Universitäts-Studienevidenzverordnung 1997

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 245 aus 1997,

Typ

römisch fünf

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage 5

Inkrafttretensdatum

03.09.1997BGBl. II Nr. 245/1997

Außerkrafttretensdatum

31.01.1999danach: BGBl. II Nr. 40/1999

Abkürzung

UniStEVO 1997

Index

72/02 Studienrecht allgemein

Text

Anlage5 zu Paragraph 8 A, b, s, 3

Ergänzende Bestimmungen für die Evidenthaltung der Studierenden

  1. Ziffer eins
    Staaten und Gebührenstatus
  2. eins Punkt eins
    Zur Verschlüsselung der Staatsbürgerschaftsangaben und des Gebührenstatus gemäß Paragraph 10, Absatz eins und 3 bis 5 und Paragraph 11, des Hochschul-Taxengesetzes 1972 sowie zur Darstellung dieser Informationen bei der Datenausgabe sind folgende Codes und zugehörige Texte zu verwenden:

STAAT

CODE

GEBÜHRENSTATUS

CODE

Ägypten

ET

befreit(Entwl)

D

Äthiopien

ETH

befreit(Entwl)

D

Afghanistan

AFG

befreit(Entwl)

D

Albanien

AL

rezipr.befreit

C

Algerien

DZ

befreit(Entwl)

D

Andorra

AND

vollerBeitrag

A

Angola

AGL

befreit(Entwl)

D

Antigua und Barbuda

ATB

befreit(Entwl)

D

Argentinien

RA

befreit(Entwl)

D

Armenien

ARM

befreit(Entwl)

D

Aserbaidschan

ASB

befreit(Entwl)

D

Australien

AUS

vollerBeitrag

A

Bahamas

BS

befreit(Entwl)

D

Bahrein

BRN

befreit(Entwl)

D

Bangladesch

BAN

befreit(Entwl)

D

Barbados

BDS

befreit(Entwl)

D

Belgien

B

gleichgestellt

G

Belize

BLZ

befreit(Entwl)

D

Benin

DY

befreit(Entwl)

D

Bhutan

BHU

befreit(Entwl)

D

Bolivien

BOL

befreit(Entwl)

D

Bophutatswana

BTS

befreit(Entwl)

D

Bosnien-Herzegowina

BSH

befreit(Entwl)

D

Botswana

RB

befreit(Entwl)

D

Brasilien

BR

befreit(Entwl)

D

Brunei

BRU

befreit(Entwl)

D

Bulgarien

BG

rezipr.befreit

C

BurkinaFaso

HV

befreit(Entwl)

D

Burundi

RU

befreit(Entwl)

D

Chile

RCH

befreit(Entwl)

D

China (Republik/Taiwan)

RC

befreit(Entwl)

D

China

 

 

 

(Volksrepublik)

CHF

befreit(Entwl)

D

Ciskei

CSK

befreit(Entwl)

D

Cote d’Ivoire

CI

befreit(Entwl)

D

Dänemark

DK

gleichgestellt

G

Deutschland

D

gleichgestellt

G

Dominica

WD

befreit(Entwl)

D

Dominikanische Republik

DCH

befreit(Entwl)

D

Dschibuti

DJI

befreit(Entwl)

D

Ekuador

EC

befreit(Entwl)

D

ElSalvador

ES

befreit(Entwl)

D

Eritrea

ERI

befreit(Entwl)

D

Estland

ELD

rezipr.befreit

C

Fidschi

FJI

befreit(Entwl)

D

Finnland

SF

gleichgestellt

G

Frankreich

F

gleichgestellt

G

Gabun

GAB

befreit(Entwl)

D

Gambia

WAG

befreit(Entwl)

D

Georgien

GG

befreit(Entwl)

D

Ghana

GH

befreit(Entwl)

D

Grenada

WG

befreit(Entwl)

D

Griechenland

GR

gleichgestellt

G

Grossbrit.u.

 

 

 

Nordirland

GB

gleichgestellt

G

Guatemala

GCA

befreit(Entwl)

D

Guinea

GN

befreit(Entwl)

D

Guinea (Äquatorial-g.)

AGN

befreit(Entwl)

D

Guinea-Bissau

GNB

befreit(Entwl)

D

Guyana

BRG

befreit(Entwl)

D

Haiti

RH

befreit(Entwl)

D

Honduras

BH

befreit(Entwl)

D

Indien

IND

befreit(Entwl)

D

Indonesien

RI

befreit(Entwl)

D

Irak

IRQ

befreit(Entwl)

D

Iran

IR

befreit(Entwl)

D

Irland

IRL

gleichgestellt

G

Island

IS

rezipr.befreit

C

Israel

IL

befreit(Entwl)

D

Italien

römisch eins

gleichgestellt

G

Italien(Südtirol)

IST

gleichgestellt

G

Jamaika

JA

befreit(Entwl)

D

Japan

J

vollerBeitrag

A

Jemen

JEM

befreit(Entwl)

D

Jordanien

JOR

befreit(Entwl)

D

Jugoslawien

YU

befreit(Entwl)

D

Kamerun

CAM

befreit(Entwl)

D

Kampuchea

K

befreit(Entwl)

D

Kanada

CDN

vollerBeitrag

A

KapVerde

KV

befreit(Entwl)

D

Kasachstan

KAS

befreit(Entwl)

D

Katar

QTR

befreit(Entwl)

D

Kenia

EAK

befreit(Entwl)

D

Kirgistan

KRG

befreit(Entwl)

D

Kiribati

KIR

befreit(Entwl)

D

Kolumbien

CO

befreit(Entwl)

D

Komoren

KM

befreit(Entwl)

D

Kongo(Demokrat. Republik)

ZR

befreit(Entwl)

D

Kongo(Republik)

RCB

befreit(Entwl)

D

Korea(demokrat. VR/Nord)

DVK

befreit(Entwl)

D

Korea(Republik/Süd)

ROK

befreit(Entwl)

D

Kostarika

CR

befreit(Entwl)

D

Kroatien

CRO

befreit(Entwl)

D

Kuba

C

befreit(Entwl)

D

Kuwait

KT

befreit(Entwl)

D

Laos

LAO

befreit(Entwl)

D

Lesotho

LS

befreit(Entwl)

D

Lettland

LLD

vollerBeitrag

A

Libanon

RL

befreit(Entwl)

D

Liberia

LB

befreit(Entwl)

D

Libyen

LT

befreit(Entwl)

D

Liechtenstein

FL

gleichgestellt

G

Litauen

LIT

rezipr.befreit

C

Luxemburg

L

gleichgestellt

G

Madagaskar

RM

befreit(Entwl)

D

Malawi

MW

befreit(Entwl)

D

Malaysia

MAL

befreit(Entwl)

D

Malediven

MDV

befreit(Entwl)

D

Mali

RMM

befreit(Entwl)

D

Malta

M

befreit(Entwl)

D

Marokko

MA

befreit(Entwl)

D

Marshallinseln

MSH

befreit(Entwl)

D

Mauretanien

RIM

befreit(Entwl)

D

Mauritius

MS

befreit(Entwl)

D

Mazedonien (eh.Jug.Rep.)

MAZ

befreit(Entwl)

D

Mexiko

MEX

befreit(Entwl)

D

Mikronesien

MIK

befreit(Entwl)

D

Moldova

MLD

rezipr.befreit

C

Monaco

MC

vollerBeitrag

A

Mongolei

MGL

befreit(Entwl)

D

Mosambik

MBK

befreit(Entwl)

D

Myanmar(Birma)

BUR

befreit(Entwl)

D

Namibia

NAM

befreit(Entwl)

D

Nauru

NR

befreit(Entwl)

D

Nepal

NEP

befreit(Entwl)

D

Neuseeland

NZ

vollerBeitrag

A

Niederlande

NL

gleichgestellt

G

Niger

NIG

befreit(Entwl)

D

Nigeria

WAN

befreit(Entwl)

D

Nikaragua

NIC

befreit(Entwl)

D

Norwegen

N

rezipr.befreit

C

Österreich

A

Inländer

römisch eins

Oman

OMN

befreit(Entwl)

D

Pakistan

PAK

befreit(Entwl)

D

Panama

PA

befreit(Entwl)

D

Papua-Neuguinea

PNG

befreit(Entwl)

D

Paraguay

PY

befreit(Entwl)

D

Peru

PE

befreit(Entwl)

D

Philippinen

PI

befreit(Entwl)

D

Polen

PL

rezipr.befreit

C

Portugal

P

gleichgestellt

G

Rumänien

R

vollerBeitrag

A

Rußland

RSF

vollerBeitrag

A

Rwanda

RWA

befreit(Entwl)

D

Sahara

SHR

befreit(Entwl)

D

Salomonen

SLM

befreit(Entwl)

D

Sambia

Z

befreit(Entwl)

D

Samoa

WS

befreit(Entwl)

D

SanMarino

RSM

vollerBeitrag

A

Sank Christopher/Nevis

SCN

befreit(Entwl)

D

SanktLucia

WL

befreit(Entwl)

D

Sankt

 

 

 

Vincent/Grenadinen

WV

befreit(Entwl)

D

SaoTomé und Principe

STP

befreit(Entwl)

D

Saudi-Arabien

SA

befreit(Entwl)

D

Schweden

S

gleichgestellt

G

Schweiz

CH

vollerBeitrag

A

Senegal

SN

befreit(Entwl)

D

Seychellen

SY

befreit(Entwl)

D

SierraLeone

WAL

befreit(Entwl)

D

Simbabwe

RSR

befreit(Entwl)

D

Singapur

SGP

befreit(Entwl)

D

Slowakei

SQ

rezipr.befreit

C

Slowenien

SLO

rezipr.befreit

C

Somalia

SP

befreit(Entwl)

D

Spanien

E

gleichgestellt

G

SriLanka

CL

befreit(Entwl)

D

Sudan

SUD

befreit(Entwl)

D

Südafrika

ZA

vollerBeitrag

A

Surinam

SME

befreit(Entwl)

D

Swasiland

SD

befreit(Entwl)

D

Syrien

SYR

befreit(Entwl)

D

Tadschikistan

TDS

befreit(Entwl)

D

Tansania

EAT

befreit(Entwl)

D

Thailand

T

befreit(Entwl)

D

Togo

TG

befreit(Entwl)

D

Tonga

TA

befreit(Entwl)

D

Transkei

TSK

befreit(Entwl)

D

TrinidadundTobago

TT

befreit(Entwl)

D

Tschad

TD

befreit(Entwl)

D

Tschechien

TCH

rezipr.befreit

C

Türkei

TR

rezipr.befreit

C

Tunesien

TN

befreit(Entwl)

D

Turkmenistan

TKM

befreit(Entwl)

D

Tuvalu

TVL

befreit(Entwl)

D

Uganda

EAU

befreit(Entwl)

D

Ukraine

UKR

vollerBeitrag

A

Ungarn

H

rezipr.befreit

C

Uruguay

U

befreit(Entwl)

D

Usbekistan

UBK

befreit(Entwl)

D

Vanuatu

VTU

befreit(Entwl)

D

Vatikan

römisch fünf

vollerBeitrag

A

Venda

VDA

befreit(Entwl)

D

Venezuela

YV

befreit(Entwl)

D

Vereinigte arab. Emirate

VE

befreit(Entwl)

D

Vereinigte St. v. Amerika

USA

vollerBeitrag

A

Vietnam

VN

befreit(Entwl)

D

Weißrußland

BLR

rezipr.befreit

C

Zentralafrikan. Republik

RCA

befreit(Entwl)

D

Zypern

CY

befreit(Entwl)

D

Staatenlos

ZZZ

vollerBeitrag

A

Staatsangeh. ungeklärt

römisch 30

vollerBeitrag

A

  1. eins Punkt 2 Punkt eins
    Der Gebührenstatus A(voller Beitrag)ist bei vorliegender Voraussetzungen gemäß Paragraph 10, Absatz 3, oder Paragraph 11, Absatz eins, Litera a, b, e, oder f des Hochschul-Taxengesetzes1972 durch den Gebührenstatus B (befreit) sowie bei vorliegender Voraussetzung des Paragraph 11, Absatz eins, Litera c, des Hochschul-Taxengesetzes 1972 durch den Gebührenstatus C (reziprokbefreit) zu ersetzen.
  2. eins Punkt 2 Punkt 2
    Beim Gebührenstatus B (befreit) ist für Stipendiaten auch eine nach Semestern befristete Befreiung vorzusehen.
  3. eins Punkt 2 Punkt 3
    Der Gebührenstatus ist auf den Studienblättern entsprechend der Codierung in folgender Form auszugeben:

Code

Textierung

römisch eins

Inländer/Inländerin

A

vollerStud.beitrag

B

befreit

(n)

befreitfürnSem.

C

befreit

D

befreit

G

gleichgestellt

  1. Ziffer 2
    Art der allgemeinen Universitätsreife
  2. 2 Punkt eins
    Zur Verschlüssel ung der Angaben der allgemeinen Universitätsreife sowie zu deren Darstellung bei der Datenausgabe sind folgende Codes und zugehörigen Texte zu verwenden:

Code

Bezeichnung der Universitätsreife

00

*Schulform unbekannt*

01

Gymnasium

02

Humanistisches Gymnasium

03

Neusprachliches Gymnasium

04

Realistisches Gymnasium

05

Realgymnasium

06

Naturwissensch. Realgymnasium

07

Mathematisches Realgymnasium

08

Oberstufenrealgymnasium

09

Wirtschaftskundl. Realgymnasium

10

Realschule

11

Frauenoberschule

12

Aufbaugymnasium

13

Aufbaurealgymnasium

14

Aufbaumittelschule

15

Gymnasiumfür Berufstätige

16

Realgymnasiumf. Berufstätige

17

Arbeitermittelschule

18

Berufsreifeprüfung

19

H. techn. u. gewerbl. Lehranstalt

20

Handelsakademie

21

H. Lehranst. f. wirtsch. Berufe

22

Lehrerbildungsanstalt

23

H. land- u. forstwirt. Lehranst.

24

Studienberechtigungsprüfung

25

ausländische Reifeprüfung

26

BA für Sozialpädagogik

27

Externistenreifeprüfung

28

BA f. Kindergartenpädagogik

29

Akademie

30

inl. postsekund. Bildungseinr.

31

ausl. postsekund. Bildungseinr.

98

Reifeprüfung nicht relevant

99

keine Reifeprüfung

  1. 2 Punkt 2
    Bei Nachweis mehrerer Formen der allgemeinen Universitätsreife ist grundsätzlich die zeitlich früheste zu dokumentieren. Einer Reifeprüfung ist der Vorzug vor einer studienrichtungsbezogenen Studienberechtigung zu geben.
  2. 2 Punkt 3
    Bei der Angabe „Reifeprüfung nicht relevant” (98) oder „keine Reifeprüfung” (99) ist das Datum mit „000000” anzugeben. Die Angabe „Reifeprüfungn icht relevant” (98) darf nur bei Zulassungen zu Doktoratsstudien und außerordentlichen Studien verwendet werden.
  3. Ziffer 3
    Anzuwendender Studienplan
    Zu jeder Studienrichtung einer oder eines Studierenden ist der anzuwendende Studienplan in folgender Form zu speichern:
  4. 3 Punkt eins
    Bei einem Studienplan gemäß UniStG sin die beiden letzten Ziffern des Kalenderjahres des Inkrafttretens anzugeben. Bei Studienplänen für Universitätslehrgänge (Kennzahl 992) darf eine Semesteranga beim Sinn von Punkt 3.2 und 3.3 beigefügt werden.
  5. 3 Punkt 2
    Bei einem gemäß Paragraph 80, Absatz 2 bis 5 UniStG anzuwendenden Studienplan, der mit einem Wintersemester in Kraft getreten ist, sind die letzten beiden Ziffern des Kalenderjahres, in dem das Wintersemester begonnen hat, und der Buchstabe W (zB 94W für Wintersemester 1994/95) anzugeben.
  6. 3 Punkt 3
    Bei einem gemäß Paragraph 80, Absatz 2 bis 5 UniStG anzuwendenden Studienplan, der mit einem Sommersemester in Kraft getreten ist, sind die beiden letzten Ziffern des Kalenderjahres des Sommersemesters und der Buchstabe S (zB 97S für das Sommersemester 1997) anzugeben.
  7. Ziffer 4
    Ergänzende Vorschriften für die Codierung von Anträgen auf Zulassung zum Studium (Formular 1/2)
    Die nachfolgenden Vorschriften beziehen sich auf die Verwendung der drei Abschnitte der Rückseite des „Antrages auf Zulassung zum Studium” durch die zuständigen Dienststellen der Universität oder Hochschule.
  8. 4 Punkt eins
    Zuordnung zum Datensatz
    Um die Zuordnung zum Datensatz der oder des Studierenden sicherzustellen, sind bei jeglicher Verwendung des Formulares 1/2 im Abschnitt 1 die Matrikelnummer und die ersten vier Buchstaben des Familiennamens einzutragen
  9. 4 Punkt 2
    Bearbeitungssignatur
    Die Paraphe der Sachbearbeiterin oder des Sachbearbeiters ist nur in jenen Abschnitten im Feld für die Bearbeitungssignatur anzubringen, die für die aktuelle Verarbeitung zu erfassen sind.
  10. 4 Punkt 3
    Verarbeitungscodes
    Verarbeitungscodes des jeweiligen Abschnittes sind in das Feld nach der Bearbeitungssignatur und der Abschnittsnummer einzutragen. Sie beziehen sich auf den jeweiligen Abschnitt.

Code

Bedeutung

verwendbar im Abschnitt

A

Änderung

1

2

3

D

Duplikat des Studienblattes

1

 

 

F, G

Fortsetzung des Studiums

 

 

3

K

Korrektur

1

2

3

N

Neuaufnahme

1

2

3

römisch zehn, Y, Z

keine Fortsetzung des Studiums

 

 

3

  1. N
    Neuaufnahme von Personal- oder Studiendaten:
    Der Code ist zu verwenden, wenn eine Person mit ihren Personal- und Studiendaten an dieser Universität/Hochschule noch nicht gespeichert ist (alle drei Abschnitte auf N) oder wenn eine Studierende oder ein Studierender, deren oder dessen Daten bereits gespeichert sind, ein zusätzliches Studium beginnt, ohne zugleich ein bisheriges einzustellen (N in Abschnitt 3).
  2. A
    Änderung von Daten zur Person oder zu den Studien:
    Änderungen dienen dazu, einen geänderten Sachverhalt in der Datei nachzuvollziehen. Die bisherige Darstellung war bis zur Änderung des Sachverhalts richtig. Die Änderung wirkt nur in die Zukunft.
    Bei Änderung des Familiennamens sind die ersten vier Buchstaben des bisherigen Familiennamens in die entsprechende Zeile des Bearbeitungsfeldes einzutragen.
  3. K
    Korrektur von Daten zur Person oder zu den Studien:
    Korrekturen dienen dazu, einen Sachverhalt, der in der Datei unrichtig wiedergegeben ist, richtigzustellen. Die Korrektur wirkt zurück bis zum Zeitpunkt der falschen Abbildung des betroffenen Sachverhalts und bewirkt in der Datei ein Überschreiben der bisherigen Angabe. Dem steht die Dokumentation der falschen Angabe zwecks Nachvollziehbarkeit von fehlerhaften Ausgabedaten nicht entgegen.
    Mit der Codierung „LLL“
    – in der Zeile für akademische Grade in Abschnitt 1,
    – im Feld für das Datum der Reifeprüfung im Abschnitt 2, oder
    – im Feld für Zusatzprüfungen im Abschnitt 3
    wird eine Löschung der entsprechenden Daten bewirkt.
    Bei allen anderen Feldern ist kein bloßes Löschen, sondern lediglich eine Änderung oder Korrektur der darin enthaltenen Daten vorgesehen.
  4. D
    Duplikat des Studienblattes
    Die Eintragung des Codes D bewirkt einen Duplikatsausdruck des Studienblattes für das aktuelle Semester. Als Voraussetzungen sind ein ordnungsgemäß vergebührter Antrag auf Duplikatausfertigung und die Entrichtung des gemäß Paragraph eins, Absatz 2, Litera f, des Hochschul-Taxengesetzes 1972 festgesetzten Kostenersatzes zu fordern.
  5. Ziffer
    keine Fortsetzung des Studiums:
    Der Code ist zu verwenden, wenn die oder der Studierende sich vom Studium abmeldet oder mehr als zwei Semester die Meldung der Fortsetzung des Studiums unterläßt.
  6. F
    Fortsetzung des Studiums:
    Der Code ist zu verwenden, wenn ein mit Z geschlossenes Studium von der oder dem Studierenden wieder aufgenommen wird.
  7. Y
    keine Fortsetzung des Studiums:
    Der Code ist zu verwenden, wenn die Studienzulassung gemäß Paragraph 34, Absatz 7, UniStG für nichtig erklärt wurde oder die Zeitdauer der befristeten Zulassung abgelaufen ist.
  8. G
    Fortsetzung eines Studiums, das den Stop-Code Y aufweist.
  9. Ziffer römisch zehn
    keine Fortsetzung des Studiums
    Der Code ist zu verwenden, wenn
    – eine Studienrichtung (ein Studienzweig) durch erfolgreiche Ablegung aller vorgesehenen Prüfungen abgeschlossen wurde;
    – die letzte Prüfungswiederholung negativ beurteilt wurde;
    – die oder der Studierende im Ausstellungsstaat der Urkunde über die allgemeine Universitätsreife nachträglich das Recht auf Studienzulassung oder -fortsetzung verliert.
    X- und Y-gestoppte Studien sind auf den Studienblättern mit einem Sternchen unmittelbar vor dem Ende-Datum zu kennzeichnen.
    Eine Studienzulassung ist mit B zu speichern. Wurde eine Abgangsbescheinigung für die betreffende Studienrichtung vorgelegt, ist zusätzlich der Kennbuchstabe jener Universität oder Hochschule zu speichern, deren Abgangsbescheinigung vorgelegt wurde. Der Code „B“ ist vor Beginn des Folgesemesters automatisch auf „F“ umzusetzen.
    1. 4 Punkt 4
      Alle Angaben, die zu betriebenen Studien gespeichert werden sollen (zB Korrektur einer falsch eingegebenen Zweitkennzahl), erfordern die Angabe des betreffenden „bisherigen“ Studiums im dritten Abschnitt.
    2. 4 Punkt 5
      Für Zusatzprüfungen sind je Studienkennzahl drei vierstellige Felder vorgesehen. Einzutragen sind nur jene Zusatzprüfungen, die von der oder dem jeweiligen Studierenden tatsächlich erst abgelegt werden müssen. Prüfungen, die bereits vor der Studienzulassung nachgewiesen werden mußten, oder Prüfungen, die zwar auch noch während des Studiums abgelegt werden könnten, aber von der oder dem Studierenden tatsächlich bereits vor der Studienzulassung abgelegt wurden, sind nicht einzutragen.
      Zusatzprüfungen sind alle Prüfungen, die auf Grund der jeweils geltenden Universitätsberechtigungsverordnung vorgeschrieben werden müssen.
      Die Terminisierung mit Semestern ergibt sich aus der erwähnten Rechtsvorschrift.
      Zusatzprüfungen sind wie folgt zu codieren:
      An der ersten Stelle des vierstelligen Feldes ist der Buchstabe
      Z (Zusatzprüfung) einzutragen.
      An der zweiten und dritten Stelle wird mit Buchstaben der Prüfungsgegenstand beschrieben:
      BU Zus.prfg. Biologie und Umweltkunde
      DG Zus.prfg. Darstellende Geometrie
      GR Zus.prfg. Griechisch
      L Zus.prfg. Latein
      PE Zus.prfg. Psychologie und Philosophie
      An der vierten Stelle ist die Nummer jenes Semesters, bis zu dessen Beginn die Prüfung abgelegt
      sein muß, einzutragen.
      Wurde die Prüfung abgelegt, so ist dieselbe Codierung mit 0 (Null) an der vierten Stelle vorzunehmen. Die zu einem bestehenden Studium eingegebene Meldung der Ablegung der Prüfung wirkt auf alle Studien der oder des betreffenden Studierenden, gegebenenfalls auch auf geschlossene Studien, für welche derselbe Prüfungsgegenstand vorgeschrieben wurde, auch wenn die Vorschreibung mit unterschiedlicher Semesterterminisierung verbunden ist.
      Die Korrektur einer falschen Eintragung erfolgt mit dem Verarbeitungscode „K“. In diesem Fall sind sämtliche eingetragenen Zusatzprüfungen neuerlich zu codieren, da diese in der Datei eine Einheit darstellen.
    3. 4 Punkt 6
      Die befristete Studienzulassung im Sinn von Paragraph 34, Absatz 5, UniStG wird über die Zusatz- und Ergänzungsprüfungsfelder ADV-unterstützt administriert: Die Codierung ABA2 bewirkt den Textausdruck „befristet zugelassen für 2 Semester“, das Erlöschen der Zulassung mit Ende des 2. Semesters und eine Sperre für die Fortsetzungsmeldung ab dem 3. Semester. Die Befristung ist nicht nur in der Datei herunterzuzählen, sondern auch im zweiten Semester degressiv mit „für 1 Semester“ auf dem Studienblatt anzudrucken. Die Löschung dieser Eintragung erfolgt als Änderung über „ABA0“.
    4. 4 Punkt 7
      Übergangsbestimmung:
      Die Codes Z, Y, G und römisch zehn sind weiterhin auch für die ihnen bisher zugeordneten Sachverhalte gemäß AHStG und KHStG zu verwenden.
      Die bisherige Codierung der Zusatz- und Ergänzungsprüfungen ist im Rahmen des Paragraph 80, Absatz 2 bis 5 UniStG weiterhin zulässig.

Zuletzt aktualisiert am

15.04.2024

Gesetzesnummer

10010049

Dokumentnummer

NOR12126842

Alte Dokumentnummer

N7199748593L