Text
Anlage
Projektprogramm gemäß § 17a Abs. 9 Z 3 des BundeshaushaltsgesetzesProjektprogramm gemäß Paragraph 17 a, Absatz 9, Ziffer 3, des Bundeshaushaltsgesetzes
Schlüsselaufgaben der SIAK
Planung, Organisation, Durchführung, Steuerung und Evaluierung von Aus- und Fortbildung für das Bundesministerium für Inneres
Ausbildungskooperationen im internationalen Bereich (CEPOL, MEPA, AEPC, MOEL, FRONTEX u.a.)
Planung, Organisation und Produktion von technischen Unterrichtsmedien (unter den Gesichtspunkten von e-Learning/Video-Unterstützung)
Psychologische Personalauslese für das Bundesministerium für Inneres
Psychologische Beratung und Betreuung aller Angehörigen des Bundesministeriums für Inneres, allgemein und in kritischen Situationen
Bereitstellung von strukturiertem Wissen (Aufbereiten von Informationen und Daten) für das Bundesministerium für Inneres
Empfänger der Leistungen der SIAK sind das Bundesministerium für Inneres, andere Bundesministe-rien, die Länder, die Städte und Gemeinden, internationale Organisationen, juristische und natürliche Personen.
Rechtsgrundlagen
§ 11 des Bundesgesetzes über die Organisation der Sicherheitsverwaltung und die Ausübung der Sicherheitspolizei (Sicherheitspolizeigesetz - SPG), BGBl. I Nr. 566/1991, in der Fassung BGBl. I Nr. 56/2006Paragraph 11, des Bundesgesetzes über die Organisation der Sicherheitsverwaltung und die Ausübung der Sicherheitspolizei (Sicherheitspolizeigesetz - SPG), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 566 aus 1991,, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 56 aus 2006,
Verordnung des Bundesministers für Inneres über den Sicherheitsakademiebeirat
(Sicherheitsakademiebeirat-Verordnung), BGBl. II Nr. 74/2001(Sicherheitsakademiebeirat-Verordnung), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 74 aus 2001,
Verordnung des Bundesministers für Inneres, mit der die Verordnung über den Zugang zu Bildungsan-geboten der Sicherheitsakademie (Sicherheitsakademie-Bildungsverordnung – SIAK-BV) erlassen und Sicherheitsgebühren-Verordnung geändert wird, BGBl. II Nr. 224/2004Verordnung des Bundesministers für Inneres, mit der die Verordnung über den Zugang zu Bildungsan-geboten der Sicherheitsakademie (Sicherheitsakademie-Bildungsverordnung – SIAK-BV) erlassen und Sicherheitsgebühren-Verordnung geändert wird, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 224 aus 2004,
Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979 (BDG 1979), BGBl. I Nr. 333/1979, in der Fassung BGBl. I Nr. 129/2006Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979 (BDG 1979), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 333 aus 1979,, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 129 aus 2006,
Vertragsbedienstetengesetz 1948, BGBl. Nr. 86/1948, in der Fassung BGBl. I Nr. 117/2006Vertragsbedienstetengesetz 1948, Bundesgesetzblatt Nr. 86 aus 1948,, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 117 aus 2006,
Verordnung der Bundesministerin für Inneres über die Grundausbildungen für den Exekutivdienst und die Verwendungsgruppen E 2a und E 1, BGBl. II Nr. 433/1999, in der Fassung BGBl. II Nr. 315/2005Verordnung der Bundesministerin für Inneres über die Grundausbildungen für den Exekutivdienst und die Verwendungsgruppen E 2a und E 1, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 433 aus 1999,, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 315 aus 2005,
Verordnung des Bundesministers für Inneres über die Grundausbildung für Bedienstete der Allgemeinen Verwaltung (Grundausbildungsverordnung - Allgemeine Verwaltung des BMI), BGBl. II Nr. 342/2004Verordnung des Bundesministers für Inneres über die Grundausbildung für Bedienstete der Allgemeinen Verwaltung (Grundausbildungsverordnung - Allgemeine Verwaltung des BMI), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 342 aus 2004,
Verordnung der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur über die Verleihung der Bezeichnung „Lehrgang universitären Charakters“ an den Lehrgang „Pädagogische Ausbildung von Lehrenden des Exekutivdienstes“ der Sicherheitsakademie des Bundesministeriums für Inneres, Wien, sowie über die Schaffung der Bezeichnung „Akademische Lehrerin des Exekutivdienstes“ und „Akademischer Lehrer des Exekutivdienstes“, BGBl. II Nr. 295/2003Verordnung der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur über die Verleihung der Bezeichnung „Lehrgang universitären Charakters“ an den Lehrgang „Pädagogische Ausbildung von Lehrenden des Exekutivdienstes“ der Sicherheitsakademie des Bundesministeriums für Inneres, Wien, sowie über die Schaffung der Bezeichnung „Akademische Lehrerin des Exekutivdienstes“ und „Akademischer Lehrer des Exekutivdienstes“, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 295 aus 2003,
3.1 Strategische Ziele
Die Sicherheitsakademie versteht sich als Kompetenzzentrum für Bildungsleistungen im Bereich der öffentlichen Sicherheit. Ziel dieser Bildungsleistungen ist die Sicherstellung der Professionalität der Bediensteten des Ressorts bei der Aufgabenerfüllung. Unter Professionalität ist dabei sowohl die fachliche als auch die soziale Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verstehen.
Die Sicherheitsakademie fördert
in besonderer Weise Menschenrechtsbildung und Polizeiethik im Zusammenwirken mit praktischer Aufgabenerfüllung.
– Die Sicherheitsakademie wirkt aktiv an der Weiterentwicklung
europäischer Standards im internationalen polizeilichen Bildungswesen mit.
Die Sicherheitsakademie bietet ihre Leistungen auch Dritten an.
3.2 Fachbezogene Ziele
Die Sicherheitsakademie verfolgt bei der fachlichen und methodischen Entwicklung von Aus- und Fortbildungen einen ganzheitlichen Ansatz. Darunter ist ein einheitliches, stimmiges Bildungskonzept für die Bediensteten des Bundesministeriums für Inneres zu verstehen.
Die Sicherheitsakademie gestaltet die von ihr angebotenen Leistungen durch permanente Reflexion gesellschaftlicher, technologischer, wissenschaftlicher und praktischer Entwicklungen. Erwachsenengerechte Methoden und lebensbegleitendes Lernen stehen dabei im Vordergrund.
3.3 Managementziele
Die Führungskräfte der Sicherheitsakademie berücksichtigen die Persönlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch respektvollen und wertschätzenden Umgang. Vertrauen und Teamorientierung schaffen Sicherheit in der Aufgabenerfüllung.
Die Aufgabenerfüllung orientiert sich an effizienten und effektiven Arbeitsabläufen sowie entsprechendem Ressourceneinsatz. Dabei ist die Evaluierung der Abläufe ein Element aktueller Qualitäts- und Organisationsentwicklung.
- Grundausbildungen in Kurstagen:
____________________________________________________________________
2007: 11 299 2008: 10 529 2009:10 001 2010: 10 188
____________________________________________________________________
Die Anzahl der Kurstage entspricht der Bedarfsplanung durch die Personalabteilung des BMI. In dieser Periode sind im Gegensatz zur vorausgehenden auch E1-Kurse geplant.
Fortbildungen in Kurstagen:
____________________________________________________________________
2007: 4 858 2008: 3 561 2009: 4 311 2010: 4 289
____________________________________________________________________
- Lehreraus- und Fortbildung in Kurstagen:
____________________________________________________________________
2007: 136 2008: 136 2009:136 2010: 136
____________________________________________________________________
- e-Learning und Video – Anzahl der produzierten Module:
____________________________________________________________________
2007: 12 2008: 12 2009: 12 2010: 12
____________________________________________________________________
- Psychologische Personalauslese
____________________________________________________________________
2007: 4 750 2008: 5 230 2009: 4 750 2010: 4 970
____________________________________________________________________
- Psychologische Betreuung und Beratung
____________________________________________________________________
2007: 130 2008: 120 2009: 120 2010: 120
____________________________________________________________________
Führung der Bibliothek und Fachdokumentation der SIAK
Ausbildungskooperationen im internationalen Bereich
Forschung
Nach dem organisatorischen Aufbau des 2003 neu errichteten Institutes für Wissenschaft und Forschung soll in Abstimmung mit dem Sicherheitsakademiebeirat gemäß § 1 Abs. 1 Z 4 der Sicherheitsakademiebeirat-Verordnung, BGBl. II Nr. 74/2001, ein mehrjähriges Forschungsprogramm umgesetzt werden.Nach dem organisatorischen Aufbau des 2003 neu errichteten Institutes für Wissenschaft und Forschung soll in Abstimmung mit dem Sicherheitsakademiebeirat gemäß Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer 4, der Sicherheitsakademiebeirat-Verordnung, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 74 aus 2001,, ein mehrjähriges Forschungsprogramm umgesetzt werden.
Der quantitative Leistungsabgleich ergibt sich aus dem Soll-Ist-Vergleich der Zahlen in den Punkten 4, 6 und 7 des Projektprogrammes und aus den spezifischen Aufträgen des Controlling-Beirates. Weitere Angaben zu den Leistungen der SIAK sind insbesondere dem jährlichen Sicherheitsbericht der Bundesregierung gemäß § 93 SPG und dem zweijährigen Gleichbehandlungsbericht der Bundesregierung gemäß § 12a Bundes-Gleichbehandlungsgesetz zu entnehmen.Der quantitative Leistungsabgleich ergibt sich aus dem Soll-Ist-Vergleich der Zahlen in den Punkten 4, 6 und 7 des Projektprogrammes und aus den spezifischen Aufträgen des Controlling-Beirates. Weitere Angaben zu den Leistungen der SIAK sind insbesondere dem jährlichen Sicherheitsbericht der Bundesregierung gemäß Paragraph 93, SPG und dem zweijährigen Gleichbehandlungsbericht der Bundesregierung gemäß Paragraph 12 a, Bundes-Gleichbehandlungsgesetz zu entnehmen.
Für die Organisationseinheit werden folgende weitere Leistungskennzahlen definiert:
- Bedarfsorientierung der durch die SIAK durchgeführten Fortbildungen
Einschätzung der Teilnehmer auf Feedbackbögen hinsichtlich der
Anwendbarkeit/Verwertbarkeit und Umsetzbarkeit der Fortbildungen
4-stufige Skala, Maximum = 1.0, Minimum = 4,0
____________________________________________________________________
2007 2008 2009 2010
____________________________________________________________________
1,35 bis 1,30 1,35 bis 1,30 1,35 bis 1,30 1,35 bis 1,30
____________________________________________________________________
- Gesamtbewertung der Inhalte der VB/S Grundausbildungen
Grundlage sind standardisierte Feedbacks der Teilnehmer im
Zusammenhang einer umfassenden Evaluation der Lehrgänge.
____________________________________________________________________
2007 2008 2009 2010
____________________________________________________________________
2,2 2,2 2,2 2,2
____________________________________________________________________
- Beurteilung der Anforderungen an Teilnehmer der VB/S
Grundausbildungen
____________________________________________________________________
2007 2008 2009 2010
____________________________________________________________________
2,1 2,1 2,1 2,1
____________________________________________________________________
- Beurteilung des Verhältnisses zwischen Lehrenden und Lernenden
durch Teilnehmer an VB/S Grundausbildungen
____________________________________________________________________
2007 2008 2009 2010
____________________________________________________________________
2,9 2,8 2,7 2,6
____________________________________________________________________
- Lernzeit im e-Learning
Lernzeit ist jene Zeit, die Benutzer des SIAK Campus dazu verwenden Lernobjekte durchzuarbeiten sofern diese Zeit vom Learning Management System erfasst wird.
Angabe in Stunden pro Kalenderwoche
____________________________________________________________________
2007 2008 2009 2010
____________________________________________________________________
100 120 150 180
____________________________________________________________________
6. Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen
Planstellen
____________________________________________________________________
Planstellenvorschau 2007 – 2010
____________________________________________________________________
Iststand Vorschau
____________________________________________________________________
2006 2007 2008 2009 2010
____________________________________________________________________
Beamte/Verwendungsgruppe
____________________________________________________________________
A1 11 11 11 11 11
____________________________________________________________________
A2 9 10 10 10 10
____________________________________________________________________
A3 5 17 17 17 17
____________________________________________________________________
A4
____________________________________________________________________
E1 31 30 30 30 30
____________________________________________________________________
E2a 180 168 168 168 168
____________________________________________________________________
E2b 12 12 12 12 12
____________________________________________________________________
Summe Beamte 248 248 248 248 248
____________________________________________________________________
Vertragsbedienstete
/Entlohnungsgruppe
____________________________________________________________________
v1 2 4 4 4 4
____________________________________________________________________
v2 4 4 4 4 4
____________________________________________________________________
v3 3 7 7 7 7
____________________________________________________________________
v4 7 9 9 9 9
____________________________________________________________________
h1
____________________________________________________________________
h2 3 4 4 4 4
____________________________________________________________________
h3 2 1 1 1 1
____________________________________________________________________
h4 9 8 8 8 8
____________________________________________________________________
h5 34 30 29 28 27
____________________________________________________________________
Summe Vertragsbedienstete 64 67 66 65 63
____________________________________________________________________
Gesamtsumme 312 315 314 313 312
Erläuterungen zu Punkt 6:
Zum Iststand kommt noch eine v3 Planstelle aus dem Punkt 3.3 des Allgemeinen Teiles des Stellenplanes.
Im Jahr 2006 ist die Aufnahme von 8 Lehrlingen vorgesehen.
7. Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen
Ausgaben und erzielbaren Einnahmen
Beträge in Millionen Euro
__________________________________________
Ausgaben
__________________________________________
BVA 2006 2007 2008 2009 2010
____________________________________________________________________
UT 0 Personalausgaben 14,155 14,517 14,923 15,343 15,776
____________________________________________________________________
UT 3 Anlagen 0,005 1,000 0,390 0,400 0,050
____________________________________________________________________
UT 6 Förderungen 0,005 0,150 0,350 0,150 0,100
____________________________________________________________________
UT 7 Gesetzliche
Verpflichtungen 0,327 0,290 0,298 0,307 0,316
____________________________________________________________________
UT 8 Aufwendungen 5,602 7,020 7,044 6,847 6,848
____________________________________________________________________
Summe der Ausgaben 20,094 22,977 23,005 23,047 23,090
__________________________________________
Einnahmen
____________________________________________________________________
UT 4 Einnahmen 0,295 0,420 0,448 0,490 0,533
____________________________________________________________________
UT 7 Bestandswirksame
Einnahmen 0,005 0,005 0,005 0,005 0,005
____________________________________________________________________
Summe der Einnahmen 0,300 0,425 0,453 0,495 0,538
__________________________________________
Saldo -19,794 -22,552 -22,552 -22,552 -22,552
__________________________________________
Erläuterungen zu Punkt 7:
UT 0: Grundlage der Berechnung sind die Richtlinien für die Ermittlung und Darstellung der finanziellen Auswirkungen neuer rechtsetzender Maßnahmen gemäß § 14 Abs. 5 des Bundeshaushaltsgesetztes (BHG), BGBl. Nr. 213/1986, in der geltenden Fassung, BGBl. II Nr. 50/1999 in der Fassung BGBl. II Nr. 302/2006. Kalkuliert wurde eine folgejährliche Steigerungsrate von 3,0 vH, die sich aus 2,0 vH Gehaltsanpassung und 1,0 vH Struktureffekt zusammensetzt.UT 0: Grundlage der Berechnung sind die Richtlinien für die Ermittlung und Darstellung der finanziellen Auswirkungen neuer rechtsetzender Maßnahmen gemäß Paragraph 14, Absatz 5, des Bundeshaushaltsgesetztes (BHG), Bundesgesetzblatt Nr. 213 aus 1986,, in der geltenden Fassung, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 50 aus 1999, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 302 aus 2006,. Kalkuliert wurde eine folgejährliche Steigerungsrate von 3,0 vH, die sich aus 2,0 vH Gehaltsanpassung und 1,0 vH Struktureffekt zusammensetzt.
UT 3: Das in der Vorperiode begonnene Programm zur Adaptierung und Ausstattung der Bildungszentren der Sicherheitsexekutive entsprechend den methodischen und didaktischen Anforderungen zeitgemäßen Unterrichts und zur Unterbringung der Lehrgangsteilnehmer soll fortgesetzt werden.
UT 8: Die Mehrausgaben sind einerseits durch Mehrleistungen gegenüber der Vorperiode, insbesondere im Bereich der Grundausbildungen und der Forschung, andererseits durch Verschiebungen innerhalb des Budgets des BM.I in den Bereichen RGV-Gebühren und Investitionen für die Zivilschutzschule bedingt. In der Budgetierung sind die über den Ansatz 1/1101 zu verrechnenden Zahlungen im Zusammenhang mit dem Bundesimmobiliengesetz für die Sicherheitsakademie und die Bildungszentren nicht berücksichtigt.