Rechtstracker.at

§ 6f UniAbgG

Fassungen
01.07.2002 bis 30.12.2003 — BGBl. I Nr. 87/2002
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 6f31.12.200331.12.2003 § → § aufgehoben durch BGBl. I Nr. 120/2002
§ 6f01.07.200230.12.2003 § → § BGBl. I Nr. 87/2002
§ 6f01.02.200230.06.2002 § → § BGBl. I Nr. 87/2002
§ 6f30.09.200131.01.2002 BGBl. I Nr. 87/2001

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Univ.-Abgeltungsgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 463 aus 1974, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 87 aus 2002,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 6 f

Inkrafttretensdatum

01.07.2002BGBl. I Nr. 87/2002

Außerkrafttretensdatum

30.12.2003

Abkürzung

UniAbgG

Index

72/16 Sonstiges Wissenschaft, Hochschulen

Text

Ausbildungsbeitrag

Paragraph 6 f, (1) Der jährliche Ausbildungsbeitrag beträgt bei einem Verwendungsausmaß von 40 Wochenstunden

  1. Ziffer eins
    für Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht von Ziffer 2 bis 4 erfasst sind, und für Künstlerische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
    1. Litera a
      21 168,0 €,
    2. Litera b
      23 520,0 €, wenn eine Beauftragung gemäß Paragraph 6 b, Absatz 3, im Ausmaß von durchschnittlich zwei Semesterstunden erfolgt;
  2. Ziffer 2
    für Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in tierärztlicher Verwendung
    1. Litera a
      22 108,8 €,
    2. Litera b
      24 458,6 €, wenn eine Beauftragung gemäß Paragraph 6 b, Absatz 3, im Ausmaß von durchschnittlich zwei Semesterstunden erfolgt;
  3. Ziffer 3
    für Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ärztlicher Verwendung im nichtklinischen Bereich
    1. Litera a
      25 669,8 €,
    2. Litera b
      28 019,6 €, wenn eine Beauftragung gemäß Paragraph 6 b, Absatz 3, im Ausmaß von durchschnittlich zwei Semesterstunden erfolgt;
  4. Ziffer 4
    für Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ärztlicher oder zahnärztlicher Verwendung im Klinischen Bereich einer Medizinischen Fakultät
    1. Litera a
      29 303,5 €,
    2. Litera b
      31 653,3 €, wenn eine Beauftragung gemäß Paragraph 6 b, Absatz 3, im Ausmaß von durchschnittlich zwei Semesterstunden erfolgt.
  1. Absatz eins a,Der in Absatz eins, Ziffer 4, angeführte Ausbildungsbeitrag erhöht sich für die Dauer der Wirksamkeit einer Vereinbarung gemäß Paragraph 3, Absatz 4, sowie Paragraph 4, des Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetzes, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 8 aus 1997,, die die nach diesen Bestimmungen zulässigen Arbeitszeitgrenzen voll ausschöpft, auf
    1. Litera a
      30 611,5 €,
    2. Litera b
      32 961,3 €, wenn eine Beauftragung gemäß Paragraph 6 b, Absatz 3, im Ausmaß von durchschnittlich zwei Semesterstunden erfolgt.
  2. Absatz 2,Bei einem Verwendungsausmaß von weniger als 40 Wochenstunden ist der Ausbildungsbeitrag entsprechend zu aliquotieren.
  3. Absatz 3,Mit dem Ausbildungsbeitrag sind alle mengenmäßigen und zeitlichen Mehrleistungen abgegolten. Ausgenommen sind ärztliche, zahnärztliche und tierärztliche Journal- und Bereitschaftsdienste sowie Dienstleistungen in deren Rahmen. Ausgenommen sind weiters Tätigkeiten im Rahmen der Teilrechtsfähigkeit der Universität (Universität der Künste), soweit hiefür eine gesonderte Abgeltung gemäß Absatz 8, erfolgt. Für außergewöhnliche Leistungen können jederzeit widerrufbare Leistungsprämien zuerkannt werden.
  4. Absatz 4,Wird der Wissenschaftliche (Künstlerische) Mitarbeiter nur während eines Teiles des Kalenderjahres verwendet, ist der Ausbildungsbeitrag entsprechend zu aliquotieren. Wird der Wissenschaftliche Mitarbeiter während eines Kalenderjahres teils im Klinischen, teils im nichtklinischen Bereich als Arzt verwendet, gebührt der Ausbildungsbeitrag gemäß Absatz eins, Ziffer 3 und 4 oder Absatz eins a, anteilig nach der Dauer der Verwendung im jeweiligen Bereich.
  5. Absatz 5,Der jährliche Ausbildungsbeitrag ist in 14 gleiche Teile zu teilen, wovon zwölf als monatlicher Ausbildungsbeitrag und zwei als Sonderzahlungen auszuzahlen sind. Der monatliche Ausbildungsbeitrag ist am Ersten jedes Monats im vorhinein auszuzahlen. Die Sonderzahlungen sind in vier gleichen Teilen gleichzeitig mit den für die Monate März, Juni, September und Dezember gebührenden Ausbildungsbeiträgen auszuzahlen.
  6. Absatz 6,Der Ausbildungsbeitrag ist dem durch Krankheit oder Unfall an der Erfüllung seiner Aufgaben verhinderten Wissenschaftlichen (Künstlerischen) Mitarbeiter unter den Bedingungen und in der Höhe fortzuzahlen, die für die Fortzahlung des Monatsentgelts der Vertragsbediensteten gemäß Paragraph 24, des Vertragsbedienstetengesetzes 1948 maßgebend sind.
  7. Absatz 7,Die für Bundesbedienstete geltenden Bestimmungen über die Kinderzulage, die Gefahrenzulage, den Fahrtkostenzuschuss und die Abgeltung der ärztlichen, zahnärztlichen und tierärztlichen Journal- und Bereitschaftsdienste sowie Dienstleistungen in diesem Zusammenhang sind sinngemäß anzuwenden. Die Reisegebührenvorschrift 1955 ist mit der Maßgabe anzuwenden, dass sich die Ansprüche nach der Gebührenstufe 2a bemessen.
  8. Absatz 8,Eine gesonderte Abgeltung für die Mitwirkung an der Durchführung der Aufgaben der Universität (Universität der Künste) im Rahmen der Teilrechtsfähigkeit ist zulässig, soweit
    1. Ziffer eins
      für diese Mitwirkung Mehrleistungen zu erbringen sind, die nicht nach anderen gesetzlichen Vorschriften abgegolten werden und
    2. Ziffer 2
      die Universität (Universität der Künste) über die erforderliche Bedeckung im Rahmen der Teilrechtsfähigkeit verfügt.

Schlagworte

Journaldienst

Gesetzesnummer

10009389

Dokumentnummer

NOR40031508