Rechtstracker.at

Anl. 4

Fassungen
01.07.1994 bis 05.11.1998 — BGBl. Nr. 491/1994 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
Anl. 401.07.199405.11.1998 BGBl. Nr. 491/1994 (Stammfassung) · aufgehoben durch BGBl. II Nr. 383/1998

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Konservierungsmittelverordnung

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 491 aus 1994, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 383 aus 1998,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage 4

Inkrafttretensdatum

01.07.1994BGBl. Nr. 491/1994

Außerkrafttretensdatum

05.11.1998aufgehoben durch BGBl. II Nr. 383/1998

Index

82/05 Lebensmittelrecht

Beachte

Zum Außerkrafttreten vergleiche Paragraph 8, Absatz 2, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 383 aus 1998,.

Text

                                                             Anlage 4

                                                             --------

Allgemeine Reinheitskriterien

Jeder Stoff darf im Kilogramm nicht mehr als 3 mg Arsen, nicht mehr als 10 mg Blei und nicht mehr 25 mg Zink enthalten.

Jeder Stoff darf an Kupfer und Zink zusammen im Kilogramm nicht mehr als 50 mg und keinen in gesundheitlicher Hinsicht bedenklichen Gehalt an anderen Elementen aufweisen.

Spezifische Reinheitskriterien

Allgemeine Bemerkungen

  1. Litera a
    Soweit nicht anders angegeben ist, verstehen sich Mengen und Prozentsätze als Gewichtsangaben, bezogen auf das wasserfreie Erzeugnis.
  2. Litera b
    Ist das betreffende Erzeugnis nicht von vornherein wasserfrei, so ist bei den „flüchtigen Bestandteilen'' Wasser mit einbegriffen.
  3. Litera c
    Bei den Vorschriften zum Trocknen ist unter „Trocknen'' ohne Angabe einer Zeitdauer immer „Trocknen bis zur Gewichtskonstanz'' zu verstehen.

                              E 200  Sorbinsäure

Aussehen                      weißes, kristallines Pulver, das nach

                                90 Minuten bei 105 Grad C keine

                                Verfärbung zeigt;

Schmelzintervall              133-135 Grad C in der 4 Stunden im

                                Vakuum über Schwefelsäure

                                getrockneten Probe;

Gehalt                        nicht weniger als 99% in der 4 Stunden

                                im Vakuum über Schwefelsäure

                                getrockneten Probe;

Flüchtige Bestandteile        nicht mehr als 3%, bestimmt durch

                                24stündiges Trocknen über

                                Schwefelsäure;

Sulfatierte Asche               nicht mehr als 0,2%;

Aldehyde                        nicht mehr als 0,1%, ausgedrückt als

                                  Formaldehyd.

                              E 201  Natriumsorbat

Aussehen                      weißes, kristallines Pulver, das nach

                                90 Minuten bei 105 Grad C keine

                                Verfärbung zeigt;

Schmelzintervall der durch    133-135 Grad C in der im Vakkum über

  Ansäuern isolierten, nicht    Schwefelsäure getrockneten Probe;

  umkristallisierten

  Sorbinsäure

Gehalt                        nicht weniger als 99% in der 4 Stunden

                                im Vakuum über Schwefelsäure

                                getrockneten Probe;

Flüchtige Bestandteile        nicht mehr als 1%, bestimmt durch

                                Trocknung im Vakuum über

                                Schwefelsäure;

Aldehyde                        nicht mehr als 0,1%, ausgedrückt als

                                Formaldehyd.

                              E 202 Kaliumsorbat

Aussehen                      weißes, kristallines Pulver, das nach

                                90 Minuten bei 105 Grad C keine

                                Verfärbung zeigt;

Schmelzintervall der durch    133-135 Grad C in der im Vakuum über

  Ansäuern isolierten, nicht    Schwefelsäure getrockneten Probe;

  umkristallisierten

  Sorbinsäure

Gehalt                        nicht weniger als 99% in der 4 Stunden

                                im Vakuum über Schwefelsäure

                                getrockneten Probe;

Flüchtige Bestandteile        nicht mehr als 1% bestimmt durch

                                Trocknung im Vakuum über

                                Schwefelsäure

Aldehyde                      nicht mehr als 0,1%, ausdrückt als

                                Formaldehyd.

                              E 203 Calciumsorbat

Aussehen                      weißes, feinkristallines Pulver, das

                                nach 90 Minuten bei 105 Grad C keine

                                Verfärbung zeigt;

Schmelzintervall der durch    133-135 Grad C in der im Vakuum über

  Ansäuern isolierten, nicht    Schwefelsäure getrockneten Probe;

  umkristallisierten

  Sorbinsäure

Gehalt                        nicht weniger als 98% in der 4 Stunden

                                im Vakuum über Schwefelsäure

                                getrockneten Probe;

Flüchtige Bestandteile        nicht mehr als 2% bestimmt durch

                                Trocknung im Vakuum über

                                Schwefelsäure

Aldehyde                      nicht mehr als 0,1%, ausdrückt als

                                Formaldehyd.

                              E 210 Benzoesäure

Aussehen                      weißes, kristallines Pulver;

Schmelzintervall              121,5-123,5 Grad C in der im Vakuum

                                über Schwefelsäure getrockneten

                                Probe;

Gehalt                        nicht weniger als 99,5%

Sulfatierte Asche             nicht mehr als 0,05%

Mehrkernige Säuren            Beim fraktionierten Ansäuren der

                                neutralisierten Benzoesäure-Lösung

                                darf der erste Niederschlag kein von

                                der Benzoesäure abweichendes

                                Schmelzintervall haben;

Organisch gebundenes          nicht mehr als 0,07%, entsprechend 0,3%

  Chlor                         ausgedrückt als

                                Monochlorbenzoesäuren;

Leicht oxydierbare            Fortbestand der Rosa-Färbung mit

  Bestandteile                  höchstens 0,5 ml KMnO tief 4 0,1 N je

                                Gramm in Schwefelsäure 0,1 N nach

                                einer Stunde bei Raumtemperatur;

Schwefelsäureprobe            beim Lösen von 0,5 g Benzoesäure in

                                5 ml Schwefelsäure 94,5-95,5% in der

                                Kälte darf keine stärkere Färbung als

                                die einer Vergleichslösung mit 0,2 ml

                                Kobaltchlorid TSC *1), 0,3 ml

                                Eisenchlorid TSC *2), 0,1 ml

                                Kupfersulfat TSC *3) und 4,4 ml

                                Wasser auftreten.

                              E 211  Natriumbenzoat

Aussehen                      weißes, kristallines Pulver;

Schmelzintervall der durch    121,5-123,5 Grad C in der im Vakuum

  Ansäuern isolierten, nicht    über Schwefelsäure getrockneten

  umkristallisierten            Probe;

  Benzoesäure

Gehalt                        nicht weniger als 99,5 in der 4 Stunden

                                bei 105 Grad C getrockneten Probe;

Flüchtige Bestandteile        nicht mehr als 1%, bestimmt durch

                                4stündiges Trocknen bei 105 Grad C

Mehrkernige Säuren            beim fraktionierten Ansäuern der

                                gegebenenfalls neutralisierten

                                Natriumbenzoat Lösung darf der erste

                                Niederschlag kein von dem der

                                Benzoesäure abweichendes

                                Schmelzintervall haben;

Organisch     gebundenens     nicht mehr als 0,06%, entsprechend

  Chlor                         0,25% ausgedrückt als

                                Monochlorbenzoesäuren;

Leicht oxydierbare            Fortbestand der Rosa-Färbung mit

  Bestandteile                  höchstens 0,5 ml KM tief n O tief 4

                                0,1 N je g in Schwefelsäure 0,1 N

                                nach einer Stunde bei Raumtemparatur;

Säuregrad oder Alkalinität    1 g darf nicht mehr als 0,25 ml NaOH

                                0,1 N oder 0,25 ml HCl 0,1 N

  zur Neutralisation gegen Phenolphthalein benötigen.

                              E 212 Kaliumbenzoat

Aussehen                      weißes, kristallines Pulver;

Schmelzintervall der durch    121,5-123,5 Grad C in der im Vakuum

  Ansäuern isolierten, nicht    über Schwefelsäure getrockneten

  umkristallisierten            Probe;

  Benzoesäure

Gehalt                        nicht weniger als 99% in der bei

                                105  Grad C getrockneten Probe;

Flüchtige Bestandteile        nicht mehr als 26,5%, bestimmt durch

                                Trocknen bei 105 Grad C;

Mehrkernige Säuren            beim fraktionierten Ansäuern der

                                gegebenenfalls neutralisierten

                                Caliumbenzoat-Lösung darf der erste

                                Niederschlag kein von Benzoesäure

                                abweichendes Schmelzintervall haben;

Organisch gebundenes Chlor    nicht mehr als 0,06%, entsprechend

                                0,25% ausgedrückt als

                                Monochlorbenzoesäuren;

Leicht oxydierbare            Fortbestand der Rosa-Färbung mit

  Bestandteile                  höchstens 0,5 ml KMnO tief 4 0,1 N

                                je g in Schwefelsäure 0,1 N nach

                                einer Stunde bei Raumtemperatur;

Säuregrad oder Alkalinität    1 g darf nicht mehr als 0,25 ml NaOH

                                0,1 N oder 0,25 ml HCl 0,1 N zur

                                Neutralisation gegen Phenolphthalein

                                benötigen.

                              E 213 Calciumbenzoat

Aussehen                      weißes, kristallines Pulver;

Schmelzintervall der durch    121,5-123,5 Grad C in der im Vakuum

  Ansäuern isolierten, nicht    über Schwefelsäure getrockneten

  umkristallisierten            Proben;

  Benzoesäure

Gehalt                        nicht weniger als 99% in der bei

                                105 Grad C getrockneten Probe;

Flüchtige Bestandteile        nicht mehr als 17,5%, bestimmt durch

                                Trocknen bei 105 Grad C;

Mehrkernige Säuren            beim fraktionierten Ansäuern der

                                gegebenenfalls neutralisierten

                                Calciumbenzoat-Lösung darf der erste

                                Niederschlag kein von Benzoesäure

                                abweichendes Schmelzintervall haben;

Organisch      gebundenes     nicht mehr als 0,06%, entsprechend

  Chlor                         0,25% ausgedrückt als

                                Monochlorbenzoesäuren;

Leicht oxydierbare            Fortbestand der Rosa-Färbung mit

  Bestandteile                  höchstens 0,5 ml KM tief n O tief 4

                                0,1 N je g in Schwefelsäure 0,1 N

                                nach einer Stunde bei Raumtemperatur;

Säuregrad oder Alkalinität    1 g darf nicht mehr als 0,25 ml NaOH

                              0,1 N oder 0,25 ml HCl 0,1 N

                              zur Neutralisation gegen

                              Phenolphthalein benötigen.

                              E 214  p-Hydroxybenzoesäureethylester

Aussehen                      weißes, kristallines Pulver;

Schmelzintervall              115-118 Grad C;

Gehalt                        nicht weniger  als 99,5% in der 2

                                Stunden bei 80 Grad getrockneten

                                Probe;

Sulfatierte Asche             nicht mehr als 0,05%;

Freie Säure                   nicht mehr als 0,35%, ausgedrückt als

                                p-Hydroxybenzoesäure;

Salicylsäure                  nicht mehr als 0,1%.

                              E 215  p-Hytlroxybenzoesäureethylester-

                                       Natriumverbindung

Aussehen                      weißes, kristallines, hygroskopisches

                                Pulver;

Schmelzintervall des durch    115-118 Grad C im Vakuum über

  Ansäuern isolierten, nicht    Schwefelsäure getrockneten Probe;

  umkristallisierten Esters

Gehalt an p-Hydroxyben-       nicht weniger als 83% in der im Vakuum

  zoesäureäthylester            über Schwefelsäure getrockneten

                                Probe;

Flüchtige Bestandteile        nicht mehr als 5%, bestimmt durch

                                Trocknen im Vakuum über

                                Schwefelsäure;

Sulfatierte Asche             37-39%;

pH-Wert                       eine 0,1%ige wäßrige Lösung muß einen

                                pH-Wert zwischen 9,9 und 10,3

                                aufweisen;

Salicylsäure                  nicht mehr als 0,1%.

                              E 216 p-Hydroxybenzoesäure-n

                                   -propylester

Aussehen                      weißes, kristallines Pulver;

Schmelzintervall              95-97 Grad C in der 2 Stunden bei 80

                                Grad C getrockneten Probe;

Gehalt                        nicht weniger als 99,5% in der 2

                                Stunden bei 80 Grad C getrockneten

                                Probe;

Sulfatierte Asche             nicht mehr als 0,05%;

Freie Säuren                  nicht mehr als 0,35%, ausgedrückt als

                                p-Hydroxybenzoesäure;

Salicylsäure                  nicht mehr als 0,1%;

                              E 217 p-Hydroxybenzoesäure-

                                    n-propylester - Natriumverbindung

Aussehen                      weißes oder fast weißes, kristallines,

                                hygroskopisches Pulver;

Schmelzintervall des durch    94-97 Grad C in der im Vakuum über

  Ansäuern isolierten, nicht    Schwefelsäure getrockneten Probe

  umkristallisierten Esters

Gehalt an p-Hydroxyben-       nicht weniger als 85% in der im Vakuum

  zoesäure-n-Propylester        über Schwefelsäure getrockneten

                                Probe;

Flüchtige Bestandteile        nicht mehr als 5%, bestimmt durch

                                Trocknen im Vakuum über

                                Schwefelsäure;

Sulfatierte Asche             34-36%;

pH-Wert                       eine 0,1prozentige wäßrige Lösung muß

                                einen pH-Wert zwischen 9,8 und 10,2

                                aufweisen;

Salicylsäure                  nicht mehr als 0,1%

                              E 218 p-Hydroxybenzoesäuremethylester

Aussehen                      weißes, fast geruchloses kristallines

                                Pulver;

Schmelzintervall              125-128 Grad C;

Gehalt                        nach zweistündigem Trocknen bei

                                80 Grad C nicht weniger als 99,0%,

                                ausgedrückt als C tief 8 H tief 7 O

                                tief 3;

Sulfatische Asche             nicht mehr als 0,05%;

Freie Säure                   nicht mehr als 0,7%, ausgedrückt als p-

                                Hydroxybenzoesäure;

Salicylsäure                  nicht mehr als 0,1%;

Trocknungsverlust             nach zweistündigem Trocknen bei

                                80 Grad C nicht mehr als 0,5%.

                              E 219 p-Hydroxybenzoesäuremethylester -

                                    Natriumverbindung

Aussehen                      weißes, hygroskopisches Pulver;

Schmelzintervall des          der weiße Niederschlag, der sich bei

  Methylesters                  Ansäuern einer 10%igen

                                (Gewicht/Volumen) wäßrigen Lösung der

                                p-Hydroxybenzoesäuremethylester-

                                Natriumverbindung mit Salzsäure

                                (unter Verwendung von Lackmuspapier

                                als Indikator) bildet, muß nach

                                Waschen Init Wasser und zweistündiger

                                Trocknung bei 80 Grad C ein

                                Schmelzintervall von 125-128 Grad C

                                aufweisen;

Gehalt                        nicht weniger als 99,5% C tief 8 H tief

                                7 O tief 3 Na, auf die Trockenmasse

                                berechnet;

Wasser                        nicht mehr als 5,0% (Karl-Fischer);

Sulfatierte Asche             40,0-44,5%, auf die Trockenmasse

                                berechnet;

pH-Wert (0,1%ige Lösung in    nicht weniger als 9,7 und nicht mehr

  kohlensäurefreiem Wasser)     als 10,3;

Salicylsäure                  nicht mehr als 0,1%.

                              E 230 Biphenyl (Diphenyl)

Aussehen                      weißes, kristallines Pulver;

Schmelzintervall              68,5-70,5 Grad C;

Gehalt                        nicht weniger als 99,8%;

Benzol                        nicht mehr als 10 mg/kg;

Aromatische Amine             nicht mehr als 2 mg/kg, in Anilin

                                ausgedrückt;

Phenolische Derivate          nicht mehr als 5 mg/kg, in Phenol

                                ausgedrückt;

Triphenyl und höhere          nicht mehr als 0,2%;

  phenolische Derivate

Polyzyklische aromatische     fehlen;

  Kohlenwasserstoffe

Probe mit Schwefelsäure       die Mischung von 1 g Biphenyl und 5 ml

                                konzentrierter Schwefelsäure gibt

                                kalt keinerlei Färbung.

                              E 231 Orthophenylphenol

Aussehen                      weißes oder leicht gelbliches

                                kristallines Pulver;

Schmelzintervall              56-58 Grad C;

Gehalt                        56-58 Grad C;

Biphenyläther                 nicht mehr als 0,3%;

p-Phenylphenol                nicht mehr als 0,1%;

alpha-Naphtol                 nicht mehr als 0,01%;

Sulfatierte Aschen            nicht mehr als 0,05%.

                              E 232 Natriumorthophenylphenolat

Aussehen                      weißes oder leicht gelbliches

                                kristallines Pulver;

Schmelzintervall des durch    56-58 Grad C nach Trocknen in einem

  Ansäuern isolierten, nicht  SchwefelsäureTrockner;

  umkristallisierten

  Orthophenylphenols

pH-Wert                       die 2%ige wäßrige Lösung muß einen pH-

                               Wert zwischen 11,1 und 11,8 aufweisen;

Gehalt                        nicht weniger als 95% C tief 12 H tief

                                9 ONa mal H tief 2 O;

Biphenyläther                 nicht mehr als 0,3%;

p-Phenylphenol                nicht mehr als 0,1%;

alpha-Naphtol                 nicht mehr als 0,01%.

                              E 233 Thiabendazol (2-(4-Thiazolyl)-

                                    Benzinmidazol)

Aussehen                      geruchloses weißes oder fast weißes

                                Pulver;

Schmelzintervall              296-303 Grad C;

Gehalt                        98 bis 101% C tief 10 H tief 7 N tief 3

                                S auf das wasserfreie Erzeugnis

                                berechnet;

Sulfatierte Asche             nicht mehr als 0,2%;

Wasser                        nicht mehr als 0,5% (Karl-Fischer);

                                  1%

                             E        bis 302 +- 2 nm: ca. 1230;

                                 1 cm

UV-Absorption                     1%

  (0,0005% Gewicht/          E        bis 258 +- 2 nm: ca.  200

  Volumen in HCl 0,1 N)           1 cm

                                  1%

                             E        bis 243 +- 2 nm: ca.  620

                                  1 cm

                                         Absorption bei 241-245 nm

Verhältnis                   Verhältnis  -------------------------

                                         Absorption bei 300-034 nm

Verhältnis                               Absorption bei 256-260 nm

                                         --------------------------

                                         Absorption bei 300-304 nm

Selen                         10mg/kg.

                              E 236 Ameisensäure

Aussehen                      klare, farblose, stark ätzende

                                Flüssigkeit mit einem bezeichnenden

                                beißenden Geruch;

Gehalt                        nicht weniger als 98,0% CH tief 2 O

                                tief 2

Essigsäure                    nicht mehr als 0,5%

Sulfat                        nicht mehr als 40 mg/kg, ausgedrückt

                              als SO tief 4;

Sulfite                       25 ml Ameisensäure mit 25 ml Wasser

                                verdünnen. 0,1 ml einer 0,1 N

                                Jodlösung zusetzen. Die Lösung muß

                                eine gut erkennbare gelbe Farbe

                                behalten;

Chloride                      nicht mehr als 50 mg/kg, ausgedrückt

                                als Cl;

Spezifisches Gewicht          1,216-1,220(20 Grad/20 Grad);

Nichtflüssige Bestandteile    nicht mehr als 0,05%;

Aldehyde                      eine leichte 5%ige Alkalilösung darf

                                beim Erhitzen keinen starken oder

                                Brandgeruch entwickeln;

Formaldehyd                   nicht mehr als 0,1% des

                                Ameisensäuregehalts, Bestimmung mit

                                Chromotropsäure;

Oxalsäure                     nicht mehr als 0,5% des

                                Ameisensäuregehalts, bestimmt mit

                                Kalziumoxalat und ausgedrückt als

                                Oxalsäure.

                        E 237 Natriumformiat

Aussehen                      weißes, kristallines Pulver;

Gehalt                        nicht weniger als 98% NaCHO tief 2 nach

                                zweistündigem Trocknen bei

                                105 Grad C;

Flüchtige Bestandteile        nicht mehr als 2%, Bestimmung durch

                                zweistündiges Trocknen bei

                                105 Grad C;

Säuregrad oder Alkalinität    0,1 N zur Neutralisation gegen

                                 Phenolphthalein benötigen;

Aldehyde                      eine 5%ige Lösung darf beim Erhitzen

                                keinen starken oder Brandgeruch

                                entwickeln;

Formaldehyd                   nicht mehr als 0,1% des

                                Natriumformiatgehaltes, Bestimmung

                                mit Chromotropsäure;

Oxalsäure                     nicht mehr als 0,5% des

                                Natriumformiatgehalts, bestimmt mit

                                Kalziumoxalat und ausgedrückt als

                                Oxalsäure.

                              E 238  Calciumformiat

Aussehen                      weißes, kristallines Pulver;

Gehalt                        nach zweistündigem Trocknen bei

                                105 Grad C nicht weniger als 98%

                                CaC tief 2 H tief 2 O tief 2;

Flüchtige Bestandteile        nicht mehr als 2%, Bestimmung durch

                                zweistündiges Trocknen bei

                                105 Grad C;

Wasserunlösliche Stoffe       nicht mehr als 0,5%;

Säuregrad oder AIkalinität    1 g Calziumoxalat darf nicht mehr als

                                0,5 ml HCl 0,1 N oder NaOH 0,1

                                N zur Neutralisation gegen

                                Phenolphthalein benötigen;

Aldehyde                      eine 5%ige Lösung darf beim Erhitzen

                                keinen starken oder Brandgeruch

                                entwickeln;

Formaldehyd                   nicht mehr als 0,1% des

                                Calciumformiatgehalts, Bestimmung mit

                                Chromotropsäure;

Oxalsäure                     nicht mehr als 0,3% des

                                Calciumformiatgehalts, bestimmt mit

                                Calciumoxalat und ausgedrückt als

                                Oxalsäure.

                              E 239  Hexamethylentetramin

Aussehen                      farbloses oder weißes, kristallines

                                Pulver;

Gehalt                        nicht weniger als 99% C tief 6 H tief

                                12 H tief 4;

Trocknungsverlust             nach zweistündigem Trocknen bei

                               105 Grad C im Vakuum über

                               Phosphorsäureanhydrid nicht mehr als

                               0,5%;

Sublimationspunkt             rund 260 Grad C;

Sulfatierte Asche             nicht mehr als 0,05%;

Sulfate                       nicht mehr als 0,005%, ausgedrückt als

                                SO tief 4;

Chloride                      nicht mehr als 0,005%, ausgedrückt als

                                Cl.

                              E 260  Essigsäure

Aussehen                      klare, farblose Flüssigkeit

Gehalt                        nicht weniger als 99,4%

Siedepunkt                    118 Grad C unter 760 mm Hg

Nichtflüchtige Bestandteile   nicht mehr als 0,005%

Ameisensäure, Formiate und    nicht mehr als 0,2%, ausgedrückt als

  andere oxidierbare            Ameisensäure bestimmt durch Titration

  Verunreinigungen              mit Kaliumpermanganat

    Die Angaben beziehen sich auf kristallisierbare Essigsäure

(Eisessig); für wässrige Lösungen müssen die Werte entsprechend dem

Gehalt der Lösungen an kristallisierbarer Essigsäure errechnet

werden.

                              E 261  Kaliumacetat

Aussehen                      farblose, zerfließliche, im Wasser

                                leicht lösliche Kristalle;

Gehalt                        nicht weniger als 99% nach dem Trocknen

                                bei 200 Grad C;

Ameisensäure, Formiate und    nicht mehr als 0,2%, ausgedrückt als

  andere oxydierbare            Ameisensäure, bestimmut durch

  Verunreinigungen              Titration mit Kaliumpermanganat.

                              E 262  Natriumdiacetat

           (auch mit einem leichten Überschuß an Essigsäure oder

           Natriumacetat)

Aussehen                      farblose Kristalle oder weißes,

                                kristallines Pulver;

Wasserunlösliche              die 10%ige wäßrige Lösung muß klar

Bestandteile                    sein;

Ameisensäure, Formiate und    nicht mehr als 0,2%, ausgedrückt

  andere oxydierbare            als Ameisensäure, bestimmt durch

  Verunreinigungen              Titration mit Kaliumpermanganat.

Essigsäure, Natriumazetat     nicht weniger als 99,7% insgesamt und

  und Wasser                    nicht weniger als 40% Essigsäure

                              E 263 Calciumacetat

Aussehen                      weißes, kristallines Pulver;

Gehalt                        nicht weniger als 99% nach dem Trocknen

                                bei 200 Grad C;

Flüchtige Bestandteile        nicht mehr als 10,5%, bestimmt durch

                                Trocknen bei 200 Grad C;

pH-Wert                       die 10%ige wäßrige Lösung muß einen pH-

                                Wert zwischen 7,0 und 9,0 aufweisen;

Ameisensäure, Formiate und    nicht mehr als 0,2%, ausgedrückt

  andere oxydierbare            als Ameisensäure, bestimmt durch

  Verunreinigungen              Titration mit Kaliumpermanganat.

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*1) Kobaltchlorid TSC : Etwa 65 g Kobaltchlorid Co Cl tief 2 6H tief 2 O in einer Mischung von 25 ml Chlorwasserstoffsäure und 975 ml Wasser lösen, die ausreicht, um eine Gesamtmenge von 1 000 ml zu erhalten. Genau 5 ml dieser Lösung in einen Kolben mit 250 ml Jodlösung einfüllen, nacheinander 5 ml 3%iges Wasserstoffperoxyd und 15 ml einer 20%igen Natriumhydroxydlösung hinzugeben. 10 Minuten lang sieden, abkühlen lassen. 2 g Kaliumjodid und 20 ml Schwefelsäure hinzugeben. Nach völliger Auflösung des Niederschlags das freigewordene Jod mit Natriumthiosulfat 0,1 N in Gegenwart von Stärke ST *4) titrieren. Ein ml Natriumthiosulfat 0,1 N entspricht 23,80 mg CoCl tief 2 6H tief 2 O. Die endgültige Menge der Lösung durch Beimischung einer hinreichenden Menge der Mischung Chlorwasserstoffsäure und Wasser regulieren, um eine Lösung zu erhalten, die 59,5 mg CoCl tief 2 6H tief 2 O je ml enthält.
*2) Eisenchlorid TSC : Etwa 55 g Eisenchlorid in einer Mischung von 25 ml Chlorwasserstoffsäure und 975 ml Wasser lösen, die ausreicht, um eine Gesamtmenge von 1 000 ml zu erhalten. 10,0 ml dieser Lösung in einen Kolben mit 250 ml Jodlösung einfüllen und 15 ml Wasser und 3 g Kaliumjodid hinzugeben; die Mischung dann 15 Minuten stehen lassen. Mit 100 ml Wasser verdünnen und das freigewordene Jod dann mit Natriumthiosulfat 0,1 N in Gegenwart von Stärke ST *4) titrieren. Ein ml Natriumthiosulfat 0,1 N entspricht 27,03 mg FeCl tief 3 6H tief 2 O. Die endgültige Menge der Lösung durch Beimischung einer hinreichenden Menge der Mischung Chlorwasserstoffsäure und Wasser regulieren, um eine Lösung zu erhalten, die 45,0 mg FeCl tief 3 6H tief 2 O je ml enthält.
*3) Kupfersulfat TSC : Etwa 65 g Kupfersulfat CuSO tief 4 5H tief 2 O in einer Mischung von 25 ml Chlorwasserstoffsäure und 975 ml Wasser lösen, die ausreicht, um eine Gesamtmenge von 1 000 ml zu erhalten. 10,0 ml dieser Lösung in einen Kolben mit 250 ml Jodlösung einfüllen und 40 ml Wasser, 4 ml Essigsäure und 3 g Kaliumjodid hinzugeben. Das freigewordene Jod mit Natriumthiosulfat 0,1 N in Gegenwart von Stärke ST *4) titrieren. Ein ml Natriumthiosulfat 0,1 N entspricht 24,97 mg CuSO tief 4 5H tief 2 O. Die endgültige Menge der Lösung durch Beimischung einer hinreichenden Menge der Mischung Chlorwasserstoffsäure und Wasser regulieren, um eine Lösung zu erhalten, die 62,4 mg CuSO tief 4 5H tief 2 O je ml enthält.

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*4) Stärke ST : 0,5 g Stärke (Kartoffelstärke, Maisstärke oder lösliche Stärke) mit 5 ml Wasser zerreiben und dem erhaltenen Kleister bei fortwährendem Schütteln eine Wassermenge zusetzen, die ausreicht, um eine Gesamtmenge von 100 ml zu erhalten. Einige Minuten lang sieden lassen, dann abkühlen lassen und filtrieren. Die Stärke ST muß frisch sein.

Gesetzesnummer

10010822

Dokumentnummer

NOR12137608

Alte Dokumentnummer

N8199438467J