Rechtstracker.at

Alpenkonvention

Fassungen (Gesetz)
ab 22.03.1999 — BGBl. III Nr. 18/1999
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
heute22.03.1999 § → § BGBl. III Nr. 18/1999
06.03.199521.03.1999 BGBl. Nr. 477/1995 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Kurztitel

Alpenkonvention

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 477 aus 1995, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 18 aus 1999,

Typ

Vertrag – Multilateral

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 0

Inkrafttretensdatum

22.03.1999

Unterzeichnungsdatum

07.11.1991

Außerkrafttretensdatum

Index

89/07 Umweltschutz

Langtitel

ÜBEREINKOMMEN ZUM SCHUTZ DER ALPEN (ALPENKONVENTION)

StF: BGBl. Nr. 477/1995 (NR: GP XVIII RV 1022 AB 1344 S. 150. BR: AB 4719 S. 579.)

Änderung

BGBl. III Nr. 70/1998 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 18/1999 (P) (NR: GP XX RV 583 AB 682 S. 74. BR: AB 5455 S. 627.)

BGBl. III Nr. 33/1999 (K – Geltungsbereich P)

BGBl. III Nr. 34/2003 (K – Geltungsbereich P1)

BGBl. III Nr. 35/2003 (K – Geltungsbereich P2)

BGBl. III Nr. 36/2003 (K – Geltungsbereich P3)

BGBl. III Nr. 37/2003 (K – Geltungsbereich P6)

BGBl. III Nr. 38/2003 (K – Geltungsbereich P9)

BGBl. III Nr. 54/2004 (K – Geltungsbereich Ü, P)

BGBl. III Nr. 55/2004 (K – Geltungsbereich P1)

BGBl. III Nr. 56/2004 (K – Geltungsbereich P2)

BGBl. III Nr. 57/2004 (K – Geltungsbereich P3)

BGBl. III Nr. 58/2004 (K – Geltungsbereich P4)

BGBl. III Nr. 59/2004 (K – Geltungsbereich P5)

BGBl. III Nr. 60/2004 (K – Geltungsbereich P6)

BGBl. III Nr. 61/2004 (K – Geltungsbereich P7)

BGBl. III Nr. 62/2004 (K – Geltungsbereich P8)

BGBl. III Nr. 63/2004 (K – Geltungsbereich P9)

BGBl. III Nr. 137/2004 (K – Geltungsbereich P7)

BGBl. III Nr. 120/2005 (K – Geltungsbereich P5)

BGBl. III Nr. 121/2005 (K – Geltungsbereich P1)

BGBl. III Nr. 122/2005 (K – Geltungsbereich P8)

BGBl. III Nr. 123/2005 (K – Geltungsbereich P6)

BGBl. III Nr. 124/2005 (K – Geltungsbereich P4)

BGBl. III Nr. 125/2005 (K – Geltungsbereich P3)

BGBl. III Nr. 126/2005 (K – Geltungsbereich P7)

BGBl. III Nr. 127/2006 (K – Geltungsbereich P1)

BGBl. III Nr. 128/2006 (K – Geltungsbereich P2)

BGBl. III Nr. 129/2006 (K – Geltungsbereich P8)

BGBl. III Nr. 130/2006 (K – Geltungsbereich P6)

BGBl. III Nr. 31/2013 (K – Geltungsbereich P4)

BGBl. III Nr. 32/2013 (K – Geltungsbereich P3)

BGBl. III Nr. 33/2013 (K – Geltungsbereich P6)

BGBl. III Nr. 34/2013 (K – Geltungsbereich P8)

BGBl. III Nr. 35/2013 (K – Geltungsbereich P1)

BGBl. III Nr. 36/2013 (K – Geltungsbereich P9)

BGBl. III Nr. 37/2013 idF BGBl. III Nr. 138/2013 (VFB) (K – Geltungsbereich P5)

BGBl. III Nr. 38/2013 (K – Geltungsbereich P7)

BGBl. III Nr. 39/2013 (K – Geltungsbereich P2)

BGBl. III Nr. 183/2013 (K – Geltungsbereich P5)

Sprachen

Deutsch, Französisch, Italienisch, Slowenisch

Vertragsparteien

*Deutschland 477 aus 1995, Ü; römisch drei 18 aus 1999, P; römisch drei 230 aus 2002, P1; römisch drei 231 aus 2002, P2; römisch drei 232 aus 2002, P3; römisch drei 233 aus 2002, P4; römisch drei 234 aus 2002, P5; römisch drei 235 aus 2002, P6; römisch drei 236 aus 2002, P7; römisch drei 237 aus 2002, P8; römisch drei 238 aus 2002, P9 *EG römisch drei 70 aus 1998, Ü; römisch drei 18 aus 1999, P; römisch drei 127 aus 2006, P1; römisch drei 128 aus 2006, P2; römisch drei 129 aus 2006, P8; römisch drei 130 aus 2006, P6 *EU römisch drei 183 aus 2013, P5 *Frankreich römisch drei 70 aus 1998, Ü; römisch drei 18 aus 1999, P; römisch drei 35 aus 2003, P2; römisch drei 38 aus 2003, P9; römisch drei 120 aus 2005, P5; römisch drei 121 aus 2005, P1; römisch drei 122 aus 2005, P8; römisch drei 123 aus 2005, P6; römisch drei 124 aus 2005, P4; römisch drei 125 aus 2005, P3; römisch drei 126 aus 2005, P7 *Italien römisch drei 54 aus 2004, Ü, P; römisch drei 31 aus 2013, P4; römisch drei 32 aus 2013, P3; römisch drei 33 aus 2013, P6; römisch drei 34 aus 2013, P8; römisch drei 35 aus 2013, P1; römisch drei 36 aus 2013, P9; römisch drei 37 aus 2013, P5 in der Fassung römisch drei 138 aus 2013, (VFB); römisch drei 38 aus 2013, P7; römisch drei 39 aus 2013, P2 *Liechtenstein 477 aus 1995, Ü; römisch drei 18 aus 1999, P; römisch drei 230 aus 2002, P1; römisch drei 231 aus 2002, P2; römisch drei 232 aus 2002, P3; römisch drei 233 aus 2002, P4; römisch drei 234 aus 2002, P5; römisch drei 235 aus 2002, P6; römisch drei 236 aus 2002, P7; römisch drei 237 aus 2002, P8; römisch drei 238 aus 2002, P9 *Monaco römisch drei 18 aus 1999, P; römisch drei 34 aus 2003, P1; römisch drei 36 aus 2003, P3; römisch drei 37 aus 2003, P6; römisch drei 38 aus 2003, P9; römisch drei 137 aus 2004, P7 *Schweiz römisch drei 33 aus 1999, Ü, P *Slowenien 477 aus 1995, Ü; römisch drei 18 aus 1999, P; römisch drei 55 aus 2004, P1; römisch drei 56 aus 2004, P2; römisch drei 57 aus 2004, P3; römisch drei 58 aus 2004, P4; römisch drei 59 aus 2004, P5; römisch drei 60 aus 2004, P6; römisch drei 61 aus 2004, P7; römisch drei 62 aus 2004, P8; römisch drei 63 aus 2004, P9

Sonstige Textteile

Der Nationalrat hat beschlossen:

  1. Ziffer eins
    Der Abschluß des nachstehenden Staatsvertrages samt Anlage wird genehmigt.
  2. Ziffer 2
    Dieser Staatsvertrag ist im Sinne des Artikel 50, Absatz 2, B-VG durch Erlassung von Gesetzen zu erfüllen.

Ratifikationstext

Anmerkung, letzte Anpassung durch Kundmachung Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 70 aus 1998,)

Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 8. Februar 1994 hinterlegt; das Übereinkommen ist gemäß seinem Artikel 12, Absatz 3, mit 6. März 1995 in Kraft getreten.

Folgende weitere Staaten haben das Übereinkommen ratifiziert: Deutschland, Liechtenstein und Slowenien.

Frankreich

Frankreich hat anläßlich der Hinterlegung seiner Ratifikationsurkunde folgende Erklärungen abgegeben:

  • Strichaufzählung
    mit Bezug auf den 6. Präambularparagraphen: das Übereinkommen wird in einer Weise angewandt werden, welche das stabile und langfristige Gleichgewicht zwischen Schutz und Entwicklung der Alpen wahren soll, wobei dieses hinsichtlich jeder der in Artikel 2, Absatz eins, erwähnten alpinen Regionen auszumachen sein wird;
  • Strichaufzählung
    mit Bezug auf die in Artikel 2, aufscheinenden allgemeinen Verpflichtungen: eine Änderung der derzeitigen französischen Rechtslage ist zur Anwendung des Übereinkommens nicht angezeigt;
  • Strichaufzählung
    mit Bezug auf Artikel eins :, Sie wird dessen Anwendungsbereich weder über den Alpenraum noch jenseits der im Anhang zum Übereinkommen festgelegten Grenzen hinausdehnen;
  • Strichaufzählung
    mit Bezug auf Artikel 2, Absatz 3 :, die Durchführung des Übereinkommens wird unter Wahrung der den jeweiligen öffentlichen Körperschaften eingeräumten Kompetenzen und gemäß den im französischen Recht vorgesehenen Instrumenten erfolgen;
  • Strichaufzählung
    mit Bezug auf Artikel 2, Absatz 3 :, die verschiedenen Maßnahmen zur Anwendung des Übereinkommens werden auf hiefür geeigneten Gebieten unter Berücksichtigung von deren Eigenheiten durchgeführt werden müssen;
  • Strichaufzählung
    mit Bezug auf die Artikel 5 und 8 werden die Vertreter der Abgeordneten sowie von betroffenen Berufsverbänden und Vereinen an der Ausarbeitung, am Follow-up und an der Bewertung der im Artikel 2, Absatz 3, vorgesehenen Protokolle beteiligt werden.

Präambel/Promulgationsklausel

Die Bundesrepublik Deutschland,

die Französische Republik,

die Italienische Republik,

das Fürstentum Liechtenstein,

das Fürstentum Monaco

die Republik Österreich,

die Schweizerische Eidgenossenschaft,

die Republik Slowenien sowie

die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft –

im Bewußtsein, daß die Alpen einer der größten zusammenhängenden Naturräume Europas und ein durch seine spezifische und vielfältige Natur, Kultur und Geschichte ausgezeichneter Lebens-, Wirtschafts-, Kultur- und Erholungsraum im Herzen Europas sind, an dem zahlreiche Völker und Länder teilhaben,

in der Erkenntnis, daß die Alpen Lebens- und Wirtschaftsraum für die einheimische Bevölkerung sind und auch größte Bedeutung für außeralpine Gebiete haben, unter anderem als Träger bedeutender Verkehrswege,

in Anerkennung der Tatsache, daß die Alpen unverzichtbarer Rückzugs- und Lebensraum vieler gefährdeter Pflanzen- und Tierarten sind,

im Bewußtsein der großen Unterschiede in den einzelnen Rechtsordnungen, den naturräumlichen Gegebenheiten, der Besiedlung, der Land- und Forstwirtschaft, dem Stand und der Entwicklung der Wirtschaft, der Verkehrsbelastung sowie der Art und Intensität der touristischen Nutzung,

in Kenntnis der Tatsache, daß die ständig wachsende Beanspruchung durch den Menschen den Alpenraum und seine ökologischen Funktionen in zunehmendem Maße gefährdet und daß Schäden nicht oder nur mit hohem Aufwand, beträchtlichen Kosten und in der Regel nur in großen Zeiträumen behoben werden können,

in der Überzeugung, daß wirtschaftliche Interessen mit den ökologischen Erfordernissen in Einklang gebracht werden müssen –

sind im Gefolge der Ergebnisse der ersten Alpenkonferenz der Umweltminister vom 9. bis 11. Oktober 1989 in Berchtesgaden wie folgt übereingekommen:

Anmerkung

1. Vorbehalte, Erklärungen etc. der Vertragsparteien wurden mit Stichtag 29.4.1998 eingearbeitet.
2. Protokolle:
P1 – BGBl. III Nr. 230/2002
P2 – BGBl. III Nr. 231/2002
P3 – BGBl. III Nr. 232/2002
P4 – BGBl. III Nr. 233/2002
P5 – BGBl. III Nr. 234/2002
P6 – BGBl. III Nr. 235/2002
P7 – BGBl. III Nr. 236/2002
P8 – BGBl. III Nr. 237/2002
P9 – BGBl. III Nr. 238/2002

Schlagworte

e-rk3
Lebensraum, Wirtschaftsraum, Kulturraum, Rückzugsraum, Pflanzenart

Zuletzt aktualisiert am

18.01.2023

Gesetzesnummer

10010876

Dokumentnummer

NOR11011413

alte Dokumentnummer

N8199957741L

European Legislation Identifier (ELI)

https://ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1995/477/P0/NOR11011413