Rechtstracker.at

§ 8

Fassungen
15.10.2003 bis 23.11.2006 — BGBl. II Nr. 476/2003 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 826.06.201024.04.2017 § → § BGBl. II Nr. 196/2010 · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 51/2017
§ 822.11.200725.06.2010 § → § BGBl. II Nr. 325/2007
§ 824.11.200621.11.2007 § → § BGBl. II Nr. 452/2006
§ 815.10.200323.11.2006 BGBl. II Nr. 476/2003 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Kunststoffverordnung 2003

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 476 aus 2003,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 8

Inkrafttretensdatum

15.10.2003BGBl. II Nr. 476/2003

Außerkrafttretensdatum

23.11.2006danach: BGBl. II Nr. 452/2006

Index

82/05 Lebensmittelrecht

Text

Paragraph 8, (1) Insgesamt dürfen von einem Gebrauchsgegenstand aus Kunststoff Stoffe auf Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel nur bis zu einer Höchstmenge von 10 mg pro dm2 Oberfläche des Gebrauchsgegenstandes übergehen (Gesamtmigrationsgrenzwert). Die Höchstmenge beträgt jedoch 60 mg pro kg Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel bei

  1. Ziffer eins
    füllbaren Gebrauchsgegenständen mit einem Fassungsvermögen von mindestens 500 ml und höchstens 10 l;
  2. Ziffer 2
    füllbaren Gebrauchsgegenständen, bei denen die Abschätzung der mit den Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln in Berührung kommenden Oberfläche nicht möglich ist;
  3. Ziffer 3
    Deckeln, Dichtungsringen, Stopfen oder ähnlichen Verschlüssen.
  1. Absatz 2,Bei Gebrauchsgegenständen aus Kunststoff, die unter Verwendung von Vinylchloridpolymerisaten oder -copolymerisaten hergestellt wurden, darf der Anteil an monomerem Vinylchlorid, der auf das Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel übergeht, eine Höchstmenge von 0,01 mg pro kg Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel nicht überschreiten.

Gesetzesnummer

20002952

Dokumentnummer

NOR40045446