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BGBl. I Nr. 111/2007

kundgemacht 28.12.2007 RIS↗Parlament↗
Berufsrechts-Änderungsgesetz 2008 – BRÄG 2008
Bundesgesetz, mit dem die Rechtsanwaltsordnung, die Notariatsordnung, das Berufsprüfungs-Anrechnungsgesetz, das Disziplinarstatut für Rechtsanwälte und Rechtsanwaltsanwärter, das EuRAG, das Gerichtskommissärsgesetz, das Gerichtskommissionstarifgesetz, das Gerichtsorganisationsgesetz, das Notariatsaktsgesetz, das Notariatsprüfungsgesetz, das Rechtsanwaltsprüfungsgesetz, das Rechtsanwaltstarifgesetz, das Gebührenanspruchsgesetz 1975, das SDG und das Außerstreitgesetz geändert werden (Berufsrechts-Änderungsgesetz 2008 – BRÄG 2008)
Kundmachung BGBl. I Nr. 111/2007× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Gerichtskommissionstarifgesetz (GKTG) 216 § 0↗RIS↗
§ 1geändertAbs 1
in Kraft 01.04.1971 – 31.12.2007 · idF BGBl. Nr. 108/1971 · danach: BGBl. I Nr. 111/2007 § 1↗RIS↗
in Kraft ab 01.01.2008 · idF BGBl. I Nr. 111/2007 § 1↗RIS↗
I. Abschnitt
Allgemeine Bestimmungen
Gebührenanspruch
§ 1.
(1) Die Notare haben für die Amtshandlungen, die sie als Beauftragte des Gerichtes Gerichtskommissäre zu besorgen haben, Anspruch auf Gebühren nach diesem Bundesgesetz. Diese Gebühren sind auf ihren Antrag vom Gericht zu bestimmen; im Antrag sind die Gebühren einzeln zu verzeichnen.
(2) Die Bestimmungen des ersten Abschnitts gelten nur, soweit in den folgenden Abschnitten nicht ausdrücklich anderes bestimmt ist.
Anmerkung
1. Zur Regelung der Tätigkeit der Notare als Beauftragte des Gerichts (Gerichtskommissäre) vgl. BGBl. Nr. 343/1970.
2. Der Gebührenanspruch der Notare für Amtshandlungen, die sie nach § 1 der Notariatsordnung zu besorgen haben, richtet sich nach dem NTG, BGBl. Nr. 576/1973.
3. EG/EU: Art. XVI, BGBl. I Nr. 111/2007