Gründe:
Mit dem - auch rechtskräftige Freisprüche enthaltenden - Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Wien als Schöffengericht vom 30.Juni 1994, GZ 1 b Vr 1232/94-50, wurden Andreas B*****, Maria S***** und Franz G***** (zu A.) des Verbrechens des gewerbsmäßigen schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs 1 Z 1 und Abs 2, 148 StGB, ferner Andreas B***** und Franz G***** (zu B.) des Verbrechens des Diebstahls durch Einbruch nach §§ 127, 129 Z 1 StGB und Andreas B***** (zu C.) auch noch des Vergehens der Urkundenfälschung nach § 223 Abs 1 StGB schuldig erkannt und hiefür nach dem zweiten Strafsatz des § 148 StGB, Andreas B***** und Franz G***** unter Anwendung des § 28 Abs 1 StGB, jeweils zu Freiheitsstrafen von achtzehn bzw zwölf Monaten, Maria S***** unter Anwendung des § 41 Abs 1 StGB zu einer gemäß § 43 Abs 1 StGB für eine Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehenen Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt.Mit dem - auch rechtskräftige Freisprüche enthaltenden - Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Wien als Schöffengericht vom 30.Juni 1994, GZ 1 b römisch fünf r 1232/94-50, wurden Andreas B*****, Maria S***** und Franz G***** (zu A.) des Verbrechens des gewerbsmäßigen schweren Betruges nach Paragraphen 146, 147, Absatz eins, Ziffer eins und Absatz 2, 148, StGB, ferner Andreas B***** und Franz G***** (zu B.) des Verbrechens des Diebstahls durch Einbruch nach Paragraphen 127, 129, Ziffer eins, StGB und Andreas B***** (zu C.) auch noch des Vergehens der Urkundenfälschung nach Paragraph 223, Absatz eins, StGB schuldig erkannt und hiefür nach dem zweiten Strafsatz des Paragraph 148, StGB, Andreas B***** und Franz G***** unter Anwendung des Paragraph 28, Absatz eins, StGB, jeweils zu Freiheitsstrafen von achtzehn bzw zwölf Monaten, Maria S***** unter Anwendung des Paragraph 41, Absatz eins, StGB zu einer gemäß Paragraph 43, Absatz eins, StGB für eine Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehenen Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt.
Während dieses Urteil hinsichtlich Andreas B***** und Maria S***** in Rechtskraft erwuchs, erhob Franz G***** dagegen Berufung an das Oberlandesgericht Wien, über die noch nicht entschieden wurde.
Der Schuldspruch wegen des Verbrechens des Diebstahls durch Einbruch (zu B.) erfolgte, weil Andreas B***** und Franz G***** im bewußten und gewollten Zusammenwirken als Mittäer (§ 12 erster Fall StGB) am 10. Jänner 1994 fremde bewegliche Sachen, nämlich 5.000 S Bargeld, Verfügungsberechtigten der Firma V*****AG durch Einbruch, und zwar durch Verwendung einer widerrechtlich erlangten V*****-Karte, lautend auf den Namen Gabriele F*****, unter gleichzeitiger Eingabe des zugehörigen Codes bei einem Bankomaten mit dem Vorsatz weggenommen hatten, sich durch die Zueignung des Geldes unrechtmäßig zu bereichern.Der Schuldspruch wegen des Verbrechens des Diebstahls durch Einbruch (zu B.) erfolgte, weil Andreas B***** und Franz G***** im bewußten und gewollten Zusammenwirken als Mittäer (Paragraph 12, erster Fall StGB) am 10. Jänner 1994 fremde bewegliche Sachen, nämlich 5.000 S Bargeld, Verfügungsberechtigten der Firma V*****AG durch Einbruch, und zwar durch Verwendung einer widerrechtlich erlangten V*****-Karte, lautend auf den Namen Gabriele F*****, unter gleichzeitiger Eingabe des zugehörigen Codes bei einem Bankomaten mit dem Vorsatz weggenommen hatten, sich durch die Zueignung des Geldes unrechtmäßig zu bereichern.
Hiezu stellte das Schöffengericht fest, daß Andreas B***** Anfang Jänner 1994 von seinem Bekannten Heinz L***** eine auf den Namen Gabriele F***** lautende, (neue) noch nicht unterzeichnete V*****-Karte um 2.000 S gekauft hatte, wobei ihm auch der Code, der zur Durchführung von Barabhebungen bei Geldausgabeautomaten berechtigte, mitgeteilt worden war. Mit dieser Karte begab er sich am 10. Jänner 1994 in Begleitung des Franz G*****, mit dem er schon vorher vereinbart hatte, zu probieren, "ob etwas geht", zu einem Bankomaten in Wien, wo er mit der V*****-Karte unter Eingabe des zugehörigen Codes 5.000 S Bargeld behob. Während des Auszahlungsvorganges stand Franz G***** daneben. Das so erlangte Geld teilten sie untereinander zur Hälfte.
In rechtlicher Hinsicht qualifizierte das Schöffengericht die Wegnahme des Bargeldes als Verbrechen des Diebstahls durch Einbruch nach §§ 127, 129 Z 1 StGB. Es unterließ jedoch hinsichtlich Franz G***** (wie bereits in der Anklageschrift ON 26) - abweichend von dem mündlich verkündeten Urteil (siehe Amtsvermerk 389) - im Spruch der schriftlichen Urteilsausfertigung die im § 260 Abs 1 Z 2 StPO geforderte (rechtliche) Bezeichnung der strafbaren Handlung. Zudem wertete das Schöffengericht das Verhalten des Franz G***** unrichtigerweise als unmittelbare (Mit-)Täterschaft im Sinne des § 12 erster Fall StGB anstelle eines sich aus den Urteilsfeststellungen ergebenden (allerdings rechtlich gleichwertigen) zumindest intellektuellen Tatbeitrages im Sinne des § 12 dritter Fall StGB; die verfehlte Annahme unmittelbarer Täterschaft gereicht dem Genannten jedoch angesichts der rechtlichen Gleichwertigkeit der im § 12 StGB angeführten Täterformen nicht zum Nachteil (Leukauf-Steininger Komm3 § 12 RN 14 f). Gleiches gilt im Ergebnis für das Unterbleiben der Annahme der Qualifikation nach § 224 StGB bei der vom Schuldspruch laut Punkt C erfaßten Urkundenfälschung.In rechtlicher Hinsicht qualifizierte das Schöffengericht die Wegnahme des Bargeldes als Verbrechen des Diebstahls durch Einbruch nach Paragraphen 127, 129, Ziffer eins, StGB. Es unterließ jedoch hinsichtlich Franz G***** (wie bereits in der Anklageschrift ON 26) - abweichend von dem mündlich verkündeten Urteil (siehe Amtsvermerk 389) - im Spruch der schriftlichen Urteilsausfertigung die im Paragraph 260, Absatz eins, Ziffer 2, StPO geforderte (rechtliche) Bezeichnung der strafbaren Handlung. Zudem wertete das Schöffengericht das Verhalten des Franz G***** unrichtigerweise als unmittelbare (Mit-)Täterschaft im Sinne des Paragraph 12, erster Fall StGB anstelle eines sich aus den Urteilsfeststellungen ergebenden (allerdings rechtlich gleichwertigen) zumindest intellektuellen Tatbeitrages im Sinne des Paragraph 12, dritter Fall StGB; die verfehlte Annahme unmittelbarer Täterschaft gereicht dem Genannten jedoch angesichts der rechtlichen Gleichwertigkeit der im Paragraph 12, StGB angeführten Täterformen nicht zum Nachteil (Leukauf-Steininger Komm3 Paragraph 12, RN 14 f). Gleiches gilt im Ergebnis für das Unterbleiben der Annahme der Qualifikation nach Paragraph 224, StGB bei der vom Schuldspruch laut Punkt C erfaßten Urkundenfälschung.