Begründung:
Die EZ ***** GB ***** weist ua folgenden Grundbuchstand auf:
B-LNR 49: 35/14581-Anteile
im Rang 4420/1983 Wohnungseigentum an W 15 St IIim Rang 4420 aus 1983, Wohnungseigentum an W 15 St römisch zwei
Eigentümer: Mag. Ingrid B*****
B-LNR 51: 69/14581-Anteile
im Rang 1588/1984 Wohnungseigentum an W 17 St IIim Rang 1588 aus 1984, Wohnungseigentum an W 17 St römisch zwei
Eigentümer: Mag. Hermann S*****
B-LNR 89: 124/14581-Anteile
im Rang 4421/1983 Wohnungseigentum an W 1 St IIIim Rang 4421 aus 1983, Wohnungseigentum an W 1 St römisch drei
Eigentümer: Dr. Ahmadi R*****
B-LNR 96: 77/29162-Anteile
im Rang 4421/1983 Wohnungseigentum an W 10 St IIIim Rang 4421 aus 1983, Wohnungseigentum an W 10 St römisch drei
Eigentümer: Wolfgang K*****
3058/1990 Verbindung gem § 12 Abs 1 WEG 19753058 aus 1990, Verbindung gem Paragraph 12, Absatz eins, WEG 1975
B-LNR 97: 77/29162-Anteile
im Rang 4421/1983 Wohnungseigentum an W 10 St IIIim Rang 4421 aus 1983, Wohnungseigentum an W 10 St römisch drei
Eigentümer: Lucyna K*****
3058/1990 Verbindung gem § 12 Abs 1 WEG 19753058 aus 1990, Verbindung gem Paragraph 12, Absatz eins, WEG 1975
B-LNR 102: 113/29162-Anteile
im Rang 4421/1983 Wohnungseigentum an W 15 St IIIim Rang 4421 aus 1983, Wohnungseigentum an W 15 St römisch drei
Eigentümer: Dipl.-Ing. Dr. Hermann H*****
3058/1990 Verbindung gem § 12 Abs 1 WEG 19753058 aus 1990, Verbindung gem Paragraph 12, Absatz eins, WEG 1975
B-LNR 103: 113/29162-Anteile
im Rang 4421/1983 Wohnungseigentum an W 15 St IIIim Rang 4421 aus 1983, Wohnungseigentum an W 15 St römisch drei
Eigentümer: Elisabeth H*****
3058/1990 Verbindung gem § 12 Abs 1 WEG 19753058 aus 1990, Verbindung gem Paragraph 12, Absatz eins, WEG 1975
B-LNR 136: 75/14581-Anteile
im Rang 4421/1983 Wohnungseigentum an W 40 St IIIim Rang 4421 aus 1983, Wohnungseigentum an W 40 St römisch drei
Eigentümer: Romona H*****
B-LNR 151: 72/14581-Anteile
im Rang 4421/1983 Wohnungseigentum an W 6 St IVim Rang 4421 aus 1983, Wohnungseigentum an W 6 St römisch vier
Eigentümer: Gertrud K*****
B-LNR 232: 53/14581-Anteile
im Rang 4421/1983 Wohnungseigentum an W 10 St IIim Rang 4421 aus 1983, Wohnungseigentum an W 10 St römisch zwei
Eigentümer: Helga L*****
B-LNR 251: 57/14581-Anteile
2382/1991 Wohnungseigentum an W 40 St I2382 aus 1991, Wohnungseigentum an W 40 St römisch eins
Eigentümer: Gerald F*****
B-LNR 269: 71/14581-Anteile
im Rang 1521/1984 Wohnungseigentum an W 22 St IIim Rang 1521 aus 1984, Wohnungseigentum an W 22 St römisch zwei
Eigentümer: Christine K*****
B-LNR 289: 40/14581-Anteile
3861/1998 Wohnungseigentum an W 10 St IV3861 aus 1998, Wohnungseigentum an W 10 St römisch vier
Eigentümer: Ing. Peter S*****
B-LNR 334: 82/14581-Anteile
im Rang 4421/1983 Wohnungseigentum an W 10 St Iim Rang 4421 aus 1983, Wohnungseigentum an W 10 St römisch eins
Eigentümer: Nicole U*****
Ob B-LNR 186 der EZ ***** GB ***** sind folgende Zusagen der Einräumung des Wohnungseigentumsrechts gemäß § 24a WEG 1975 angemerkt:Ob B-LNR 186 der EZ ***** GB ***** sind folgende Zusagen der Einräumung des Wohnungseigentumsrechts gemäß Paragraph 24 a, WEG 1975 angemerkt:
p 4286/1983:
an W 17 St II für Maria Magdalena K*****an W 17 St römisch zwei für Maria Magdalena K*****
q 4420/1983:
an W 40 R*****g. ***** für Tavernaro J*****
r 4420/1983:
an W 10 L*****g. ***** für Maria S*****
v 4421/1983:
an W 6 L*****g. ***** für Katharina G*****
aa 4421/1983:
an W 1 L*****g. ***** für Ing. Herbert W*****
ab 4421/1983:
an W 15 L*****g. ***** für Arnold S*****
ag 1310/1984:
an W 22, St III, L*****g. ***** für Eduard P*****an W 22, St römisch drei, L*****g. ***** für Eduard P*****
ah 1447/1984:
an W 22, E*****g. ***** für Johann S*****
Der Antragsteller begehrte aufgrund des Kaufvertrags vom 15. November 2007 und weiterer Urkunden ob den 39/14581-Anteilen B-LNR 186 der Liegenschaft EZ ***** GB *****, mit welchen (im Rang TZ 2529/1986) Wohnungseigentum an W 33 St IV verbunden ist, die Einverleibung seines Eigentumsrechts (im Rang TZ 6235/07), eines Pfandrechts für die R*****bank ***** reg. Gen.m.b.H., die Einverleibung der Löschung der Pfandrechte C-LNR 5a, 6a, 9a und 10a sowie die Löschung der Anmerkungen des Kautionsbandes C-LNR 5 und 9b samt bezughabenden Eintragungen, welche Begehren das Erstgericht antragsgemäß bewilligte. Das Mehrbegehren des Antragstellers auf Löschung der (oben dargestellten) Anmerkungen der Zusagen der Einräumung des Wohnungseigentumsrechts gemäß § 24a WEG 1975 B-LNR 186p, q, r, v, aa, ab, ag und ah wies das Erstgericht mit der wesentlichen Begründung ab, dass diese hier nur mit der - fehlenden - Zustimmung der betreffenden Wohnungseigentumsbewerber möglich sei.Der Antragsteller begehrte aufgrund des Kaufvertrags vom 15. November 2007 und weiterer Urkunden ob den 39/14581-Anteilen B-LNR 186 der Liegenschaft EZ ***** GB *****, mit welchen (im Rang TZ 2529 aus 1986,) Wohnungseigentum an W 33 St römisch vier verbunden ist, die Einverleibung seines Eigentumsrechts (im Rang TZ 6235/07), eines Pfandrechts für die R*****bank ***** reg. Gen.m.b.H., die Einverleibung der Löschung der Pfandrechte C-LNR 5a, 6a, 9a und 10a sowie die Löschung der Anmerkungen des Kautionsbandes C-LNR 5 und 9b samt bezughabenden Eintragungen, welche Begehren das Erstgericht antragsgemäß bewilligte. Das Mehrbegehren des Antragstellers auf Löschung der (oben dargestellten) Anmerkungen der Zusagen der Einräumung des Wohnungseigentumsrechts gemäß Paragraph 24 a, WEG 1975 B-LNR 186p, q, r, v, aa, ab, ag und ah wies das Erstgericht mit der wesentlichen Begründung ab, dass diese hier nur mit der - fehlenden - Zustimmung der betreffenden Wohnungseigentumsbewerber möglich sei.
Das Rekursgericht teilte diese Rechtsansicht und gab deshalb dem Rekurs des Antragstellers nicht Folge. Der Oberste Gerichtshof habe jüngst in 5 Ob 175/07g (= wobl 2008/36, 105) ausgeführt, die Anmerkung der Zusage der Einräumung des Wohnungseigentumsrechts sei nach deren Ausnutzung auf Antrag oder von Amts wegen zu löschen, andernfalls sei eine Löschung nach der ausdrücklichen gesetzlichen Vorschrift des § 40 Abs 5 2. Satz WEG 2002 (früher: § 24a Abs 4 2. Satz WEG 1975) nur mit Zustimmung des Wohnungseigentumsbewerbers zulässig. Diese Entscheidung unterscheide sich im Sachverhalt vom gegenständlichen Fall nur insoweit, als damals auch die (erstmalige) Einverleibung des Eigentumsrechts an bestimmten als Lager bezeichneten Objekten begehrt worden sei. Die Sachverhalte würden sich aber darin gleichen, dass im Grundbuch nicht ausgenutzte Zusagen der Einräumung des Wohnungseigentumsrechts angemerkt (gewesen) seien. Ob diese Anmerkungen - wie der Antragsteller meine - (inzwischen) unrichtig oder gegenstandslos (geworden) seien, könne nicht mit Sicherheit beurteilt werden. Die angemerkten Zusagen enthielten für die Wohnungseigentumsobjekte überdies (teilweise) Bezeichnungen, die mit jenen für bereits begründete Wohnungseigentumsobjekte nicht übereinstimmten, weshalb die Objektidentität nicht (immer) feststellbar sei. Ohne die - hier aber fehlende - Zustimmung der Wohnungseigentumsbewerber habe daher die Löschung der Anmerkung der Zusagen der Einräumung des Wohnungseigentumsrechts nicht erfolgen dürfen.Das Rekursgericht teilte diese Rechtsansicht und gab deshalb dem Rekurs des Antragstellers nicht Folge. Der Oberste Gerichtshof habe jüngst in 5 Ob 175/07g (= wobl 2008/36, 105) ausgeführt, die Anmerkung der Zusage der Einräumung des Wohnungseigentumsrechts sei nach deren Ausnutzung auf Antrag oder von Amts wegen zu löschen, andernfalls sei eine Löschung nach der ausdrücklichen gesetzlichen Vorschrift des Paragraph 40, Absatz 5, 2. Satz WEG 2002 (früher: Paragraph 24 a, Absatz 4, 2. Satz WEG 1975) nur mit Zustimmung des Wohnungseigentumsbewerbers zulässig. Diese Entscheidung unterscheide sich im Sachverhalt vom gegenständlichen Fall nur insoweit, als damals auch die (erstmalige) Einverleibung des Eigentumsrechts an bestimmten als Lager bezeichneten Objekten begehrt worden sei. Die Sachverhalte würden sich aber darin gleichen, dass im Grundbuch nicht ausgenutzte Zusagen der Einräumung des Wohnungseigentumsrechts angemerkt (gewesen) seien. Ob diese Anmerkungen - wie der Antragsteller meine - (inzwischen) unrichtig oder gegenstandslos (geworden) seien, könne nicht mit Sicherheit beurteilt werden. Die angemerkten Zusagen enthielten für die Wohnungseigentumsobjekte überdies (teilweise) Bezeichnungen, die mit jenen für bereits begründete Wohnungseigentumsobjekte nicht übereinstimmten, weshalb die Objektidentität nicht (immer) feststellbar sei. Ohne die - hier aber fehlende - Zustimmung der Wohnungseigentumsbewerber habe daher die Löschung der Anmerkung der Zusagen der Einräumung des Wohnungseigentumsrechts nicht erfolgen dürfen.
Die Entscheidung des Rekursgerichts enthält den Ausspruch, dass der ordentliche Revisionsrekurs zulässig sei, weil - soweit ersichtlich - eine höchstgerichtliche Rechtsprechung zur Frage fehle, zu welchem Zeitpunkt und unter welchen Voraussetzungen nicht ausgenützte Anmerkungen der Zusage der Einräumung des Wohnungseigentumsrechts gemäß § 136 GBG zu löschen seien.Die Entscheidung des Rekursgerichts enthält den Ausspruch, dass der ordentliche Revisionsrekurs zulässig sei, weil - soweit ersichtlich - eine höchstgerichtliche Rechtsprechung zur Frage fehle, zu welchem Zeitpunkt und unter welchen Voraussetzungen nicht ausgenützte Anmerkungen der Zusage der Einräumung des Wohnungseigentumsrechts gemäß Paragraph 136, GBG zu löschen seien.