Rechtssatz RS0000095
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0000095
Geschäftszahl
3Ob7/76; 3Ob35/77; 3Ob126/79; 3Ob96/79; 3Ob17/88; 3Ob204/88 (3Ob205/88); 3Ob1015/89; 3Ob141/89; 3Ob49/90
Entscheidungsdatum
29.08.1990
Rechtssatz
Ausgenommen Fälle sog perplexer Exekutionen, in welchen die getroffenen Anordnungen ihrer Natur nach undurchsetzbar oder verboten sind, kann die Bindungswirkung der rechtskräftigen Exekutionsbewilligung nur verneint werden, wenn sich infolge der- wegen der Einseitigkeit des Verfahrens möglichen Unvollständigkeit des bei der Exekutionsbewilligung beurteilten Sachverhaltes nachträglich die Unzulässigkeit einer Anordnung bzw ihres Vollzuges herausstellt.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 7/76
Entscheidungstext OGH 17.02.1976 3 Ob 7/76
- 3 Ob 35/77
Entscheidungstext OGH 22.03.1979 3 Ob 35/77
Auch
- 3 Ob 126/79
Entscheidungstext OGH 28.11.1979 3 Ob 126/79
EFSlg 34541
- 3 Ob 96/79
Entscheidungstext OGH 04.06.1980 3 Ob 96/79
- 3 Ob 17/88
Entscheidungstext OGH 13.07.1988 3 Ob 17/88
nur: Fälle sog perplexer Exekutionen, in welchen die getroffenen
Anordnungen ihrer Natur nach undurchsetzbar und verboten sind. (T1)
JBl 1989,119 = SZ 61/171
- 3 Ob 204/88
Entscheidungstext OGH 22.02.1989 3 Ob 204/88
Auch; NZ 1990,19
- 3 Ob 1015/89
Entscheidungstext OGH 24.05.1989 3 Ob 1015/89
Auch
- 3 Ob 141/89
Entscheidungstext OGH 10.01.1990 3 Ob 141/89
Auch
- 3 Ob 49/90
Entscheidungstext OGH 29.08.1990 3 Ob 49/90
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0000095
Zuletzt aktualisiert am
27.10.2011
Dokumentnummer
JJR_19760217_OGH0002_0030OB00007_7600000_001